Umsetzung des Marshallplans mit Afrika Mehr Wertschöpfung vor Ort

Viele afrikanische Staaten exportieren bisher hauptsächlich Rohstoffe, die dann woanders weiterverarbeitet werden. Das BMZ unterstützt seine Partnerländer beim Aufbau heimischer Industrien, damit die Gewinne durch die Verarbeitung der Rohstoffe im Land bleiben.

Arbeiter in einem Kohletagebau in Sambia

Arbeiter in einem Kohletagebau in Sambia

Arbeiter in einem Kohletagebau in Sambia

Um sicherzustellen, dass die Einnahmen aus dem Rohstoffsektor der Bevölkerung zugutekommen und in Infrastruktur und soziale Dienstleistungen investiert werden, fördert das BMZ die Initiative zur Verbesserung der Transparenz in der Rohstoffindustrie (EITI).

Die Mitgliedsstaaten der Initiative verpflichten sich, Rechenschaft über ihre Rohstoffgeschäfte abzulegen. Deutschland ist Mitglied der Initiative, unterstützt den EITI-Prozess und berät Länder wie Ghana, Guinea, die Demokratische Republik Kongo, Liberia, Malawi, Mali, Mauretanien, Nigeria oder Sierra Leone bei der Erfassung und Offenlegung von Einnahmen.

Durch 15 Grüne Innovationszentren unterstützt Deutschland die Agrar- und Ernährungswirtschaft in afrikanischen Staaten. Fachleute aus Entwicklungszusammenarbeit, Unternehmen, Verbänden und Wissenschaft sowie Bäuerinnen und Bauern entwickeln dort gemeinsam Verfahren für besseren Anbau, Reduzierung von Ernteverlusten und höhere Qualitätsstandards. Auch die Vermarktung, die Selbstorganisation und der Handel werden entlang der ganzen Wertschöpfungskette weiterentwickelt – vom Acker bis zum Teller.

Außerdem fördert das BMZ fairen Handel, damit sich die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Menschen in den Produktionsländern verbessern.

Bäuerin auf ihrem Feld

Bäuerin auf ihrem Feld

Bäuerin auf ihrem Feld