Umsetzung des Marshallplans mit Afrika Berufliche Bildung fördern

Der Mangel an Fachkräften ist ein großes Hemmnis für Unternehmen in Afrika. Daher ist die Förderung der Berufsausbildung ein Schwerpunkt der deutschen Entwicklungszusammenarbeit.

Schüler einer Berufsschule in Ruanda

Schüler einer Berufsschule in Ruanda

Schüler einer Berufsschule in Ruanda

Gemeinsam mit der Afrikanischen Union hat das BMZ die Skills Initiative for Africa (Externer Link) entwickelt. Das Ziel: verbesserte Berufsausbildung, insbesondere für Mädchen und Frauen, in Kenia, Tunesien, Nigeria, Kamerun und Südafrika. Seit dem Start in diesen fünf Pilotländern ist die Initiative um drei Länder (Äthiopien, Togo und Ghana) erweitert worden. Aus jedem Pilotland ist ein Vorhaben ausgewählt worden. Die EU finanziert die Initiative ab 2019 mit.

Im Rahmen der G20 unterstützt das BMZ zwei Initiativen für Bildung und mehr Beschäftigung: Die G20-Initiative für Jugendbeschäftigung im ländlichen Raum und die Initiative #eSkills4Girls (Externer Link). Diese unterstützt Frauen und Mädchen dabei, digitale Kompetenzen zu erlernen, um ihre Beschäftigungschancen auf dem Arbeitsmarkt zu erhöhen und die Unterschiede in der Nutzung digitaler Technologien weiter aufzuheben.

Digitalisierung kann völlig neue Chancen eröffnen

Der vielseitige Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) bietet Wachstumspotenziale für die Wirtschaft und eröffnet ungeahnte Entwicklungschancen für den afrikanischen Kontinent.

Der vielseitige Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) bietet Wachstumspotenziale für die Wirtschaft und eröffnet ungeahnte Entwicklungschancen für den afrikanischen Kontinent.

Der vielseitige Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) bietet Wachstumspotenziale für die Wirtschaft und eröffnet ungeahnte Entwicklungschancen für den afrikanischen Kontinent.

Das BMZ stärkt das Umfeld für die lokale IT-Industrie in den Partnerländern, unter anderem über Digitalzentren und die Tech-Entrepreneurship-Initiative Make-IT (Externer Link) zur Technologie-Start-up-Förderung. Damit schafft das Ministerium Freiräume, in denen Start-ups und Erfinderinnen und Erfinder in Afrika mit ihren Geschäftsideen nachhaltige Entwicklung voranbringen können.

Die Digitalzentren sind Anlaufpunkte für Investorinnen und Investoren, Tech-Unternehmen und talentierte Tüftlerinnen und Tüftler, um kreative Digital-Lösungen zu entwickeln.

Gleichzeitig werden afrikanische Regierungen dabei unterstützt, Strukturen und Kapazitäten für die Entwicklung, Umsetzung und Verbreitung von digitalen Strategien und Lösungen zu etablieren.

Im Rahmen von Make-IT kooperiert das BMZ mit über 20 deutschen Digitalunternehmen, Sozialunternehmen und Verbänden. Gemeinsam wurden bereits mehr als 130 Technologie-Start-ups in Partnerländern durch Trainingsmaßnahmen und Vernetzungsmöglichkeiten in Deutschland und vor Ort unterstützt.