Schwerpunkt Förderung einer produktiven und nachhaltigen Landwirtschaft Ernährung sichern und Arbeitsplätze schaffen

Mali liegt zu zwei Dritteln in der Sahara. Die Landwirtschaft unterliegt hierdurch großen, klimatisch bedingten Produktionsschwankungen. Zusätzlich werden infolge des hohen Bevölkerungswachstums die vorhandenen Flächen immer intensiver genutzt.

Marktszene in Bamako

Marktszene in Bamako

Marktszene in Bamako

Das Land verfügt jedoch unter anderem entlang des Niger über große Flusswasserreserven, die ein erhebliches Potenzial für den Ausbau der Bewässerungslandwirtschaft bieten. Deutschland unterstützt in Mali die kleinbäuerliche Bewässerungslandwirtschaft durch die Erschließung neuer Bewässerungsflächen, Beratung der Bauern sowie der Regierung im Hinblick auf angepasste landwirtschaftliche Strategien. Auf diese Weise will die deutsche Entwicklungszusammenarbeit zur Verbesserung der Ernährungssicherheit beitragen, neue Beschäftigungsmöglichkeiten schaffen und eine Modernisierung der Landwirtschaft erreichen.

Kleinbäuerinnen und -bauern werden darin geschult, ihre Flächen nachhaltig zu bewirtschaften und ihre Erzeugnisse fachgerecht zu lagern, zu verarbeiten und zu vermarkten. Die geförderten Familienbetriebe können mithilfe der neuen Bewässerungsanlagen ihre Erträge deutlich steigern. Durch die Ausweitung des Gemüseanbaus arbeiten deutlich mehr Frauen in der Landwirtschaft und leisten so einen Beitrag zur wirtschaftlichen und sozialen Stabilität.

Im Rahmen der Sonderinitiative "EINEWELT ohne Hunger" wird in Mali zudem ein Grünes Innovationszentrum unterstützt. Es fördert die Forschung im Bereich der Züchtung von angepassten Saaten sowie die Einführung von Technologien in kleinbäuerlichen Betrieben.