Brunnen mit sauberem Trinkwasser, DR Kongo

Schwerpunkt Trinkwasserversorgung Millionen Menschen ohne sauberes Wasser

Die Demokratische Republik Kongo hat in den vergangenen Jahren deutliche Fortschritte bei der Wasserversorgung gemacht. Doch der Investitionsbedarf ist weiterhin sehr hoch – nur etwa die Hälfte der Bevölkerung hat Zugang zu sauberem Trinkwasser.

Mit dramatischen Folgen: Krankheiten, die auf verschmutztes Wasser zurückgehen, sind weit verbreitet und hinterlassen vor allem bei Kindern oft bleibende Entwicklungsschäden.

Um die Bevölkerung mit hygienisch unbedenklichem Trinkwasser zu versorgen, fördert Deutschland die Instandsetzung und den Ausbau der Wasserversorgungssysteme vor allem in kleinen und mittelgroßen Städten des Landes. Künftig sollen Gemeinden, die besonders viele Flüchtlinge aufgenommen haben, verstärkt berücksichtigt werden.

Bislang haben über das von Deutschland geförderte Programm rund eine Million Menschen Zugang zu Trinkwasser erhalten. Weitere 800.000 sollen bis zum Abschluss des Programms hinzukommen.  Um die Nachhaltigkeit der Investitionen sicherzustellen, wird begleitend die Leistungsfähigkeit der Wasserversorgungsunternehmen auf Provinz- und Gemeindeebene verbessert. Sie werden dabei unterstützt, Planungs-, Steuerungs- und Managementprozesse effizienter zu gestalten.