Holztransport in Côte d‘Ivoire

Kernthema Schutz unserer Lebensgrundlagen – Umwelt und natürliche Ressourcen Wälder schützen, Arten­viel­falt erhalten 

Um die Land­wirtschaft aus­zu­weiten, wurden in den ve­rgan­genen 25 Jahren rund 60 Prozent  der Wald­flächen in Côte d'Ivoire ge­rodet. Schutz­ge­biete und ihre Bio­di­ver­si­tät sind durch die fort­schrei­tende Ent­wald­ung akut be­droht. Das Schwinden der Wälder ver­ändert zudem das Mikro­klima, sodass mit ver­min­der­ten Regen­fällen zu rechnen ist.

Ein Schwerpunkt der deutschen Ent­wicklungs­zusammen­arbeit liegt auf dem Erhalt der Bio­di­ver­si­tät in den National­parks Taï und Comoé. Mit deutscher Unter­stützung wird das Park­ma­na­ge­ment ver­bessert und die Infra­struktur aus­ge­baut. In den Rand­zonen wird die An­rainer­be­völ­kerung da­bei unter­stützt, durch nach­hal­tige An­bau­praktiken und technische Inno­vationen ihr Ein­kommen aus der Land­wirtschaft zu erhöhen. 

Um einer zunehmenden Ver­insel­ung der Schutz­ge­biete ent­ge­gen­zu­wirken, fördert Deutsch­land über ein Re­gio­nal­vor­haben die Ein­rich­tung eines ökolo­gischen Korridors zwischen dem Taï-National­park und einem Schutz­gebiet im Nachbar­land Liberia.