Produktion von Solarmodulen

Hintergrund Chancen nutzen – nach­hal­tig han­deln

Pri­va­te Un­ter­neh­men ha­ben be­son­ders gro­ßen Ein­fluss auf den Pro­zess der Glo­ba­li­sie­rung. Sie ge­stal­ten den so­zia­len und kul­tu­rel­len Raum, die Ar­beits-, Pro­duk­ti­ons- und Kon­sum­be­din­gun­gen ent­schei­dend mit. Ihr En­ga­ge­ment und ih­re Krea­ti­vi­tät wir­ken auch in Be­rei­chen, in de­nen der Staat aus po­li­ti­schen, wirt­schaft­li­chen oder lo­gis­ti­schen Grün­den kaum Ein­fluss neh­men kann. Sie sind des­halb un­ver­zicht­ba­re Part­ner der deut­schen Ent­wick­lungs­zu­sam­men­ar­beit.

Verantwortung der Privatwirtschaft

Un­ter­neh­men tra­gen ent­schei­dend zum Auf­bau leis­tungs­fä­hi­ger Volks­wirt­schaf­ten und ei­ner funk­tio­nie­ren­den In­fra­struk­tur in den Ent­wick­lungs­län­dern bei. Ih­re In­ves­ti­tio­nen in Ent­wick­lungs- und Schwel­len­län­dern über­stei­gen die Mit­tel der öf­fent­li­chen Ent­wick­lungs­zu­sam­men­ar­beit bei wei­tem. Durch ih­ren gro­ßen Ein­fluss auf die ge­sell­schaft­li­che Ent­wick­lung tra­gen sie gleich­zei­tig ei­ne gro­ße Ver­ant­wor­tung.

Ver­läss­li­che Rah­men­be­din­gun­gen

Die Bun­des­re­pu­blik un­ter­stützt die Re­gie­run­gen ih­rer Part­ner­län­der beim Auf­bau ei­ner so­zia­len und öko­lo­gi­schen Markt­ord­nung, die nach­hal­tig wirt­schaf­ten­de Un­ter­neh­men för­dert und Ge­schäfts­prak­ti­ken mit ne­ga­ti­ven Aus­wir­kun­gen auf Mensch und Um­welt un­ter­bin­det.

Deutsch­land stärkt die Ver­brei­tung und Durch­set­zung in­ter­na­tio­nal an­er­kann­ter Stan­dards und Nor­men für un­ter­neh­me­ri­sches Han­deln. Auch setzt sich die Bun­des­re­gie­rung für ver­bind­li­che Ver­ein­ba­run­gen in der in­ter­na­tio­na­len Staa­ten­ge­mein­schaft ein, um Un­ter­neh­men in Ent­wick­lungs­län­dern ver­läss­li­che Rah­men­be­din­gun­gen zu bie­ten.

Ein Ge­winn für Mensch, Wirt­schaft und Ent­wick­lungs­zu­sam­men­ar­beit

Das BMZ ar­bei­tet auf ver­schie­de­nen Ebe­nen er­folg­reich mit deut­schen und in­ter­na­tio­na­len Un­ter­neh­men, Kam­mern und Ver­bän­den zu­sam­men.

Durch die Ko­ope­ra­ti­on mit der Wirt­schaft wird nicht nur zu­sätz­li­ches Geld, son­dern auch un­ter­neh­me­ri­sches Know-how für die Part­ner­län­der ge­won­nen. Da­durch steigt die Wirk­sam­keit des deut­schen ent­wick­lungs­po­li­ti­schen En­ga­ge­ments.

Von der Zu­sam­men­ar­beit pro­fi­tie­ren al­le: Die Ent­wick­lungs- und Schwel­len­län­der, weil ei­ne leis­tungs­fä­hi­ge Volks­wirt­schaft der Schlüs­sel für nach­hal­ti­ge Ent­wick­lung ist. Die pri­va­ten Un­ter­neh­men, weil sie sich lang­fris­tig neue Märk­te er­schlie­ßen und weil sie neue Part­ner ge­win­nen. Die Men­schen vor Ort, weil neue Un­ter­neh­men Be­schäf­ti­gung und Ein­kom­men schaf­fen und da­mit hel­fen, die Ar­mut zu ver­min­dern.

Agentur für Wirtschaft und Entwicklung

Logo: Agentur für Wirtschaft & Entwicklung
Logo: Agentur für Wirtschaft & Entwicklung

Für ei­ne pass­ge­naue Be­ra­tung der Wirt­schaft hat das BMZ die Agen­tur für Wirt­schaft und Ent­wick­lung (Externer Link) mit Stand­or­ten in Ber­lin und Bonn ein­ge­rich­tet. Die Agen­tur ar­bei­tet an der Schnitt­stel­le zwi­schen Un­ter­neh­men, Ver­bän­den und Ent­wick­lungs­zu­sam­men­ar­beit. Sie be­rät pri­vat­wirt­schaft­li­che Ak­teu­re, die sich in Ent­wick­lungs- und Schwel­len­län­dern en­ga­gie­ren wol­len, und in­iti­iert so neue, in­no­va­ti­ve Part­ner­schaf­ten für nach­hal­ti­ge Ent­wick­lung welt­weit.

Um ei­ne stär­ke­re Ver­zah­nung von Wirt­schaft und Ent­wick­lungs­zu­sam­men­ar­beit zu er­rei­chen, ent­sen­det das BMZ au­ßer­dem so­ge­nann­te "Business Scouts for Development" an Kam­mern, Ver­bän­de und Län­der­ver­ei­ne. Als kom­pe­ten­te An­sprech­part­ner be­ra­ten sie Un­ter­neh­men zu den An­ge­bo­ten des BMZ und för­dern ak­tiv die Zu­sam­men­ar­beit und den Aus­tausch mit Ak­teu­ren der Ent­wick­lungs­zu­sam­men­ar­beit.