An ei­nem Haus in der Stadt Ma­fr­aq in Jorda­nien wer­den Trink- und Ab­wasser­leitungen ver­legt.

Entwicklungspartnerschaften mit der Wirtschaft Integrierte Entwicklungspartnerschaften

Be­reits bei der Pla­nung zwi­schen­staat­li­cher Ent­wick­lungs­pro­jek­te und -pro­gram­me wird ge­prüft, ob durch ei­ne Ko­ope­ra­ti­on mit pri­va­ten Un­ter­neh­men ent­wick­lungs­po­li­ti­sche Her­aus­for­de­run­gen in un­ter­neh­me­ri­sche Chan­cen ver­wan­delt wer­den kön­nen.

Zu­neh­mend brin­gen pri­va­te Un­ter­neh­men ei­ge­ne Res­sour­cen in Vor­ha­ben der fi­nan­zi­el­len (Lexikon-Eintrag zum Begriff aufrufen) und tech­ni­schen Zu­sam­men­ar­beit (Lexikon-Eintrag zum Begriff aufrufen) ein, zum Bei­spiel beim Aus­bau der In­fra­struk­tur, bei der För­de­rung der be­ruf­li­chen Bil­dung oder bei der Zer­ti­fi­zie­rung lo­ka­ler Pro­duk­te und Pro­duk­ti­ons­ver­fah­ren.

Durch die Ein­bin­dung von Ent­wick­lungs­part­ner­schaf­ten in staat­li­che, al­so zwi­schen Deutsch­land und den Part­ner­län­dern ver­ein­bar­te Vor­ha­ben der Ent­wick­lungs­zu­sam­men­ar­beit kann de­ren Wirk­sam­keit ge­stei­gert wer­den. Ko­ope­ra­tio­nen mit der Wirt­schaft er­mög­li­chen oft auch die Um­set­zung grö­ße­rer Pro­gram­me, zum Bei­spiel zum Aus­bau der wirt­schaft­li­chen und so­zia­len In­fra­struk­tur, zur För­de­rung er­neu­er­ba­rer En­er­gi­en oder zur Ver­bes­se­rung der Trink­was­ser­ver- und Ab­was­ser­ent­sor­gung.

Die­se in­te­grier­ten Ent­wick­lungs­part­ner­schaf­ten (iEPW), die aus Mit­teln der bi­la­te­ra­len Ent­wick­lungs­zu­sam­men­ar­beit fi­nan­ziert wer­den, kön­nen in der Re­gel auf be­son­ders güns­ti­gen Vor­aus­set­zun­gen auf­bau­en. Ak­ti­vi­tä­ten von Un­ter­neh­men un­ter­stützt das BMZ al­ler­dings nur dann, wenn sie ei­nen pri­vat­wirt­schaft­li­chen Bei­trag zur Ent­wick­lung des Part­ner­lan­des leis­ten und wenn sie oh­ne die staat­li­che Un­ter­stüt­zung nicht ver­wirk­licht wer­den könn­ten.

Die Mög­lich­kei­ten der Zu­sam­men­ar­beit sind viel­fäl­tig. Im Ein­zel­fall hän­gen sie von den je­wei­li­gen Ver­ein­ba­run­gen ab, die Deutsch­land in Re­gie­rungs­ver­hand­lun­gen mit dem Part­ner­land ge­schlos­sen hat.

In­ter­es­sier­te Un­ter­neh­men kön­nen sich bei der Deut­schen Ge­sell­schaft für In­ter­na­tio­na­le Zu­sam­men­ar­beit (Lexikon-Eintrag zum Begriff aufrufen) (GIZ) über die Mög­lich­kei­ten, in ein­zel­nen Part­ner­län­dern ak­tiv zu wer­den, in­for­mie­ren.