Hintergrund Treibhausgas­aus­stoß ver­ringern, an Klima­folgen anpassen

Um die globalen Klima- und Ent­wicklungs­ziele zu erreichen, braucht es zuallererst einen Wandel hin zu einer Wirtschaft, die weitgehend ohne Emissionen von Treibhausgasen wie Kohlen­dioxid aus­kommt ("De­kar­boni­sierung").

Windkraftrad beim Sonnenaufgang
Windkraftrad beim Sonnenaufgang

Das gilt besonders für den Energie­sektor, der für den größten Teil des welt­weiten Treib­haus­gas­aus­stoßes ver­ant­wortlich ist. Zur Energie­wende gehört eine globale Ver­kehrs­wende. Auch Land- und Forst­wirt­schaft ver­ur­sachen hohe Emissionen, etwa wenn Wälder in Felder um­ge­wan­delt werden. Böden und Ozeane sind weitere so­genannte Kohlen­stoff­senken und müssen ge­schützt werden, um Kohlen­dioxid zu speichern.

Neben dem Ziel, den Ausstoß von Treib­haus­gasen zu ver­ringern, wird es zu­nehmend wichtiger, mit den Risiken und Folgen des Klima­wandels er­folg­reich umzugehen. Denn schon heute trifft der Klima­wandel viele Menschen stark, be­sonders häufig in den am wenigsten entwickelten Ländern.

Für einen vorausschauenden Um­gang mit Klima und Wetter­ka­ta­stro­phen oder eine nach­haltige Wasser­ver­sorgung fehlt es jedoch häufig an Kapazitäten und Geld. Zudem hängt das Leben vieler Menschen stark von der Land­wirt­schaft ab, deren Er­träge durch den Klima­wandel ein­brechen oder ver­nichtet werden könnten.