Hintergrund Das Pariser Klimaabkommen umsetzen

Der Klimawandel lässt sich nur durch eine konsequente Minderung der Treib­hausgas­emissionen auf ein erträgliches Maß beschränken. Jedes Zögern beim Klimaschutz macht späteres Handeln schwieriger und treibt die Kosten in die Höhe, mahnt auch der Weltklimarat (Externer Link) (Intergovernmental Panel on Climate Change, IPCC).

Der damalige französische Außenminister Laurent Fabius – Präsident der COP21-Klimakonferenz – schlägt am 12. Dezember 2015 den Hammer nieder, nachdem Vertreter von 196 Ländern während der UN-Klimakonferenz auf dem Flughafen Le Bourget in Paris, Frankreich, ein weitreichendes Umweltabkommen verabschiedet haben.

Der damalige französische Außenminister Laurent Fabius – Präsident der COP21-Klimakonferenz – schlägt am 12. Dezember 2015 den Hammer nieder, nachdem Vertreter von 196 Ländern während der UN-Klimakonferenz auf dem Flughafen Le Bourget in Paris, Frankreich, ein weitreichendes Klimaabkommen verabschiedet haben.

Der damalige französische Außenminister Laurent Fabius – Präsident der COP21-Klimakonferenz – schlägt am 12. Dezember 2015 den Hammer nieder, nachdem Vertreter von 196 Ländern während der UN-Klimakonferenz auf dem Flughafen Le Bourget in Paris, Frankreich, ein weitreichendes Klimaabkommen verabschiedet haben.

Mit dem Pariser Klimaabkommen (Externer Link) verpflichten sich erstmals fast alle Länder der Welt zur Be­grenzung des Klima­wandels. Sie wollen den globalen, menschen­ge­machten Tem­pe­ratur­an­stieg auf deutlich unter zwei Grad Celsius, möglichst 1,5 Grad Celsius über dem vor­in­dus­triellen Niveau be­grenzen und sich an die Folgen des Klima­wandels anpassen.

Um das zu erreichen, sind alle Vertragsstaaten verpflichtet, eigene nationale Klimabeiträge (Nationally Determined Contributions, NDCs) zu entwickeln. Darin legen die Staaten dar, wie sie ihre Treibhausgasemissionen senken und Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel ergreifen wollen.

Die NDCs sollen mit der Zeit ehrgeiziger werden und die Weltgemeinschaft somit näher an die Ziele des Pariser Klimaabkommens bringen. Deshalb haben sich die Vertrags­staaten dazu verpflichtet, ab 2020 alle fünf Jahre neue, verbesserte Klima­beiträge vor­zu­legen. 

Die Industrieländer verfügen über das nötige Know-how und die finanziellen Mittel, um ihre Treib­haus­gas­emis­sio­nen zu reduzieren. Deutschland und die EU gehen daher mit gutem Beispiel voran: Mit dem Europäischen Grünen Deal (Externer Link), der neuen, nach­haltigen Wachs­tums­stra­te­gie der EU soll Europa bis 2050 zum ersten klima­neu­tralen Kontinent werden. Im Dezember 2020 haben die EU und ihre Mit­glieds­staaten außer­dem ein ehrgeizigeres NDC (Externer Link) vorgelegt.

Die Industrieländer haben ferner zugesagt, Entwicklungs­länder beim Klima­schutz und der An­passung an den Klima­wandel technisch und finanziell zu unter­stützen. Die Bundes­regierung hat ihre Zusage, die internationale Klimafinanzierung durch Haus­halts­mittel bis 2020 im Ver­gleich zu 2014 auf vier Milliarden Euro zu ver­doppeln, über­er­füllt. Zwischen 80 und 90 Prozent der jährlichen inter­natio­nalen Klima­finanz­ierung Deutsch­lands er­bringt das BMZ.

Die globale Transformation hin zu einer klima­neutralen und gegen­über den Folgen des Klima­wandels wider­stands­fähigen Ent­wick­lung ist ein­ge­läutet. Mit dem Pariser Klimaabkommen und der Agenda 2030 für nach­haltige Ent­wick­lung hat die Staaten­gemein­schaft im Jahr 2015 den politischen Rahmen dafür geschaffen.