Zusammenarbeit konkret: Tschad Anpassung an den Klimawandel im Tschadseebecken

Der Tschad ist Dürren und Überschwemmungen ausgesetzt und dadurch von Ernährungsunsicherheit betroffen. Eine instabile Sicherheitslage, fragile Staatlichkeit und mangelnde Infrastruktur erschweren zudem die Verteilung und Nutzung der ohnehin knappen Ressourcen. Dies birgt ein zusätzliches Konfliktpotenzial.

Landwirtschaftliche Anpassungsmaßnahmen an den Klimawandel im Tschadseebecken

Landwirtschaftliche Anpassungsmaßnahmen an den Klimawandel im Tschadseebecken

Landwirtschaftliche Anpassungsmaßnahmen an den Klimawandel im Tschadseebecken

Um die Resilienz ländlicher Bevölkerungsgruppen zu stärken, unterstützt die deutsche Entwicklungszusammenarbeit unter anderem den Aufbau lokaler Risikomanagementsysteme. Hierfür werden lokale Gremien gebildet, risikoreduzierende Aktivitäten wie die Einführung von Bewässerungstechnologien und verbessertem Saatgut und Sensibilisierungsmaßnahmen durchgeführt und Informationen über den Klimawandel vor Ort erstellt, gesammelt und verbreitet.

Dies wird dezentral, auf lokaler wie auch grenzüberschreitender Ebene, aber auch über die Tschadseebeckenkommission gemeinsam mit den Nachbarstaaten umgesetzt.

Zusätzlich werden klimaangepasste Strategien und Anbaumethoden entwickelt und gefördert, um die Resilienz der lokalen Bevölkerung gezielt zu erhöhen.