Die UNICEF-Initiative "No lost generation" will durch Bildungsangebote und psychosoziale Hilfe verhindern, dass in Syrien eine "verlorene Generation" heranwächst, die nur Krieg und Zerstörung erlebt hat.

Zusammenarbeit konkret Libanon: Bildung für alle

Die Hälfte der syrischen Flüchtlinge sind Kinder. Die Zahl der Flüchtlingskinder im Alter von drei bis 18 Jahren lag laut UNICEF im Februar 2018 bei rund 631.000. Im Schuljahr 2017/18 wurde in 349 der 1.280 öffentlichen, libanesischen Schulen im Doppelschichtbetrieb unterrichtet, um den zusätzlichen Unterrichtsbedarf der Flüchtlingskinder besser abdecken zu können.

Die UNICEF-Initiative "No lost generation" will durch Bildungsangebote und psychosoziale Hilfe verhindern, dass in Syrien eine "verlorene Generation" heranwächst, die nur Krieg und Zerstörung erlebt hat.

Die UNICEF-Initiative "No lost generation" will durch Bildungsangebote und psychosoziale Hilfe verhindern, dass in Syrien eine "verlorene Generation" heranwächst, die nur Krieg und Zerstörung erlebt hat.

Die UNICEF-Initiative No lost generation will durch Bildungsangebote und psychosoziale Hilfe verhindern, dass in Syrien eine verlorene Generation heranwächst, die nur Krieg und Zerstörung erlebt hat.

Im Schuljahr 2018 konnte die Einschulungsrate von libanesischen Kindern um drei Prozent, von nicht-libanesischen Kindern sogar um 15 Prozent gesteigert werden. Dennoch hatten 55 Prozent der syrischen Flüchtlingskinder im Alter von drei bis 18 Jahren sowie sieben Prozent der libanesischen Kinder keinen Zugang zu formaler Bildung. Ihnen droht die Gefahr, zu einer "verlorenen Generation“ zu werden: Sie kennen nur Krieg und Zerstörung und haben kaum eine Chance auf ein selbstbestimmtes Leben.

Im Libanon hat das Bildungsministerium das Programm "Reaching all Children with Education“ (RACE) gestartet, mit dem Ziel, den Zugang zu formellen und informellen Bildungsangeboten für schulpflichtige Kinder – sowohl für syrische Flüchtlingskinder als auch für bedürftige libanesische Kinder – zu verbessern und auszubauen. Umgesetzt wird das Programm unter anderem vom Kinderhilfswerk UNICEF im Rahmen seiner Initiative "No lost generation“.

Deutschland zählt zu den größten Förderern der UNICEF-Arbeit im Libanon. Über das Instrument der Übergangshilfe hat das BMZ das Bildungsprogramm seit 2016 mit mindestens 147,8 Millionen Euro unterstützt.

Die UNICEF-Initiative "No lost generation" will durch Bildungsangebote und psychosoziale Hilfe verhindern, dass in Syrien eine "verlorene Generation" heranwächst, die nur Krieg und Zerstörung erlebt hat.

Syrischer Schüler

Syrischer Schüler

Bisherige Ergebnisse seit 2016 (Auswahl)

  • Rund 217.500 vorwiegend syrischen Kindern zwischen drei und 18 Jahren wurde der Schulbesuch ermöglicht
  • Das RACE Programm hat soweit mindestens 392.500 Kinder, davon mindestens 175.000 aus aufnehmenden Gemeinden erreicht.
  • Im Schuljahr 2018/2019 wurden die Schulgebühren von bereits 100.000 libanesischen und nicht-libanesischen Kindern finanziert, rund die Hälfte davon sind Mädchen
Syrische Flüchtlingskinder in einer Schule im Libanon

Syrische Flüchtlingskinder in einer Schule im Libanon

Syrische Flüchtlingskinder in einer Schule im Libanon