Der Beitrag Deutschlands Unterstützung der Kleinbauern vor Ort

Die Aus­wir­kun­gen von Land­de­gra­dati­on be­ein­träch­ti­gen vor al­lem Klein­bau­ern und no­ma­disch le­ben­de Vieh­züch­ter. Die­se Ent­wick­lun­gen las­sen sich nur dann er­folg­reich be­kämp­fen, wenn die be­trof­fe­nen Men­schen vor Ort in die La­ge ver­setzt wer­den, die Ur­sa­chen ih­rer Pro­ble­me selbst zu er­ken­nen und an ih­rer Lö­sung mit­zu­wir­ken. Die deut­sche Ent­wick­lungs­zu­sam­men­ar­beit ist seit den 1980er Jah­ren in die­sem Be­reich ak­tiv.

Nomaden in Nordkenia bei der Feldarbeit

Nomaden in Nordkenia bei der Feldarbeit

Nomaden in Nordkenia bei der Feldarbeit

Gemeinsam mit den Bauern werden Landnutzungspläne und schonende Verfahren der Bewirtschaftung entwickelt. Steinwälle und Anpflanzungen verhindern, dass die fruchtbare Bodenschicht durch Wind und Regen abgetragen wird. Verbesserte Bewässerungsmethoden helfen dabei, Wasser zu sparen und schützen den Boden vor Versalzung. Um Überweidung zu verhindern, wird in Zusammenarbeit mit den Viehzüchtern ein angepasstes Weidemanagement entwickelt.

Zu den Einsatzgebieten der deutschen Entwicklungszusammenarbeit gehören außerdem Wiederaufforstungsprojekte und Programme für eine nachhaltige Waldbewirtschaftung.

Alle Maßnahmen werden begleitet durch Fortbildungs- und Beratungsangebote für die Betroffenen, die Zivilgesellschaft und staatliche Stellen, um die Kenntnisse zu erweitern und die Handlungsspielräume vor Ort dauerhaft zu erweitern.

Die vielen lokalen Maßnahmen im Bereich angepasstes Weidemanagement und Wiederaufforstung leisten einen positiven Beitrag zur Minderung des Klimawandels und zur Anpassung an die Folgen der globalen Erwärmung.