Jahrestagung der Afrikanischen Entwicklungsbank Entwicklungs­ministerium stellt 100 Mil­lionen Euro für die Schaff­ung eines nach­haltigen Energie­zugangs und die Um­setzung der Energie­wende in Afrika zur Ver­füg­​​​​​​​ung

Pressemitteilung vom 25. Juni 2021 | Bei der Jahrestagung der Afrikanischen Entwicklungsbank (AfDB) beraten die Gouverneure und Gouverneurinnen aus 81 Mitgliedsstaaten vom 23. bis zum 25. Juni, wie die Bank ihre afrikanischen Mitglieder bei einer "grünen", inklusiven Erholung, der Schaffung von Arbeitsplätzen und dem Aufbau leistungsfähiger Gesundheitssysteme nach Covid-19 unterstützen kann.

Deutschland ist größter europäischer Anteilseigner der Bank. Die AfDB ist daher ein wichtiger Partner Deutschlands bei der gemeinsamen Lösung der großen globalen Zukunftsaufgaben und der Schaffung nachhaltiger Entwicklung auf dem afrikanischen Kontinent.

Der Weltklimarat IPCC hat deutlich unterstrichen, dass vor allem arme Länder unter den Folgen des Klimawandels leiden werden. Afrika wird in besonderer Weise betroffen sein. "Wir müssen daher ernst machen mit der globalen Energiewende und massiv in grüne Technologien investieren. Deutschland hat sich viel vorgenommen: mit einem strengen Klimaschutzgesetz und dem Ziel: klimaneutral bis 2045. Entscheiden wird sich die Klimafrage nicht zuletzt auch in Entwicklungs- und Schwellenländern. Sie müssen wir unterstützen, Energie aus Erneuerbaren zu gewinnen. Der Afrikanischen Entwicklungsbank kommt bei der Finanzierung der Energiewende in Afrika ein Schlüsselrolle zu."

Dr. Maria Flachsbarth, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung

Dr. Maria Flachsbarth, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung

Dr. Maria Flachsbarth, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung

Besonders Afrika hat das Potenzial, seinen wachsenden Energiebedarf nachhaltig zu decken. Die Parlamentarische Staatssekretärin im BMZ Maria Flachsbarth: "Mit moderner Technologie könnte der Kontinent 2050 das 200-fache seines Energiebedarfs klimaneutral herstellen und der grüne Kontinent werden. Das Beschäftigungspotenzial in erneuerbaren Energien ist rund dreimal so groß wie bei Investitionen in fossile Energieträger."

Im Rahmen der internationalen Klimafinanzierung stellt das BMZ daher 100 Millionen Euro für den Sustainable Energy Fund for Africa (SEFA) der AfDB zur Verfügung. Der Fonds hat zum Ziel, private Investitionen in erneuerbare Energien zu fördern und damit zur Schaffung eines universellen Zugangs zu bezahlbaren, stabilen, nachhaltigen und modernen Energiedienstleistungen in Afrika beizutragen.