Nachhaltigkeit als Standard

Gastbeitrag von Bundes­ent­wick­lungs­mi­nis­ter Gerd Müller im Online-Ma­ga­zin der Zeit­schrift G+G Ge­sund­heit und Ge­sell­schaft (Aus­gabe 03/2021)

Die Corona-Krise hat uns sehr deutlich gezeigt, dass wir in einem globalen Dorf leben. Von einem Wildtiermarkt in Wuhan hat sich das Virus innerhalb weniger Wochen über den gesamten Globus ausgebreitet. Wie viele Menschen freue ich mich, dass jetzt geimpft wird. Aber es reicht nicht, Corona nur in Europa einzudämmen. Sonst kommt das Virus zurück, vielleicht noch gefährlicher. Deswegen brauchen auch die ärmsten Länder Zugang zu Impfstoffen. Bislang finden nur 0,5 Prozent der Impfungen in den ärmsten Ländern statt. Die reichen Länder haben sich zwei Drittel der Impfdosen gesichert, obwohl sie nur 16 Prozent der Weltbevölkerung ausmachen. Impfstoffe sind ein globales Gut, das allen zur Verfügung stehen muss. Nur eine weltweite Impfkampagne ist der Weg aus der Krise. Es ist deshalb ein wichtiger Schritt, dass jetzt Impfungen in Afrika starten. Wir nutzen dazu die bewährten Strukturen der globalen Impfallianz Gavi, die schon sehr erfolgreich Polio und andere Infektionskrankheiten bekämpft hat.

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