6. Juni 2020 Schüt­zen wir die Na­tur, schüt­zen wir un­se­re Ge­sund­heit

Gast­bei­trag von Ent­wick­lungs­mi­nis­ter Gerd Mül­ler und dem Ge­schäfts­füh­rer des World Wi­de Fund for Na­tu­re Deutsch­land, Eber­hard Bran­des, im Nach­rich­ten­ma­ga­zin "Fo­cus"

Wenn Wäl­der nie­der­ge­brannt, gan­ze Land­stri­che ver­nich­tet und Wild­tie­re aus­ge­rot­tet wer­den, ist es für Vi­ren ein Leich­tes, sich zu ver­meh­ren. Auch wir Deut­schen sind dar­an nicht ganz un­be­tei­ligt. Ein Plä­doy­er für nach­hal­ti­ge Glo­ba­li­sie­rung.

Das Auf­tre­ten von Co­ro­na war ei­ne Fra­ge der Zeit. Seit Jah­ren war­nen Me­di­zi­ner und Um­welt­schüt­zer: Durch den Ver­lust vi­ta­ler Öko­sys­te­me und den il­le­ga­len Wild­tier­han­del ist die Ge­sund­heit des Pla­ne­ten und un­se­re ei­ge­ne in Ge­fahr. Zwei Drit­tel al­ler beim Men­schen neu auf­tre­ten­den In­fek­ti­ons­krank­hei­ten wie Co­vid-19, Ebo­la oder Vo­gel­grip­pe stam­men ur­sprüng­lich von Tie­ren. Die Ge­fahr, dass Vi­ren auf Men­schen über­sprin­gen, steigt, je mehr na­tür­li­che Le­bens­räu­me der Wild­tie­re schrump­fen.

Wei­ter­le­sen auf Fo­cus On­line (Externer Link)