Minister Müller zu Klimaschutzgesetz Vorreiter zu sein heißt aber auch, über Deutschland hinaus zu denken und noch viel stärker in eine globale Energiewende zu investieren

29. April 2021 | Minister Müller:

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Wasserknappheit und Dürre gehören zu den schwerwiegenden Folgen des Klimawandels.

"Die Entscheidung des Bundes­verfassungs­gerichts ist ein wichtiges Signal: Wir müssen alles tun, um so schnell wie möglich klimaneutral zu werden! Vorreiter in der Klimapolitik zu sein heißt aber auch, über Deutschland hinaus zu denken und noch viel stärker in eine globale Energiewende zu investieren.

Ein weiterentwickeltes Klima­schutz­gesetz muss auch Anreize zur CO2-Minderung und Anpassungs­investitionen in Entwicklungs- und Schwellen­ländern beinhalten. Ob diese Länder auf erneuerbare oder herkömm­liche Energien setzen, ist für die Zukunft des Welt­klimas entscheidend. Allein in Afrika sind zig Kohle­kraft­werke in Planung.

Klar ist: Wenn wir in Deutschland klimaneutral werden, ist das global betrachtet nur ein Tropfen auf den heißen Stein. 98 Prozent des CO2-Ausstoßes findet außerhalb Deutschlands statt. Aber kaum ein Land ist auf Kurs, die Pariser Klimaziele zu erreichen und die Erd­erwär­mung unter 1,5 Grad zu begrenzen. Den Klimaschutz schaffen wir nur im globalen Miteinander."