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Verantwortungsvolle Lieferketten

2. Workshop "Verantwortungsvolles Gold in Deutschland"

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19.07.2019 |

Immer mehr Konsument*innen wollen sicher sein, dass das Gold in ihrem Schmuck verantwortungsbewusst abgebaut wurde und nicht zu Menschenrechtsverletzungen oder Umweltschäden beigetragen hat.

Auch die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) setzt sich mit diesem Thema aktiv auseinander. So hat die BGR im Rahmen der Arbeiten des Sektorprogramms Rohstoffe und Entwicklung, das im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) tätig ist, bereits den 2. Workshop für „Verantwortungsvolles Gold in Deutschland" ausgerichtet. Nach Veröffentlichung der Marktstudie für verantwortungsvolles Gold in Deutschland im Januar 2019 diskutierten 30 Teilnehmende aus Zivilgesellschaft, Wissenschaft, Goldscheideanstalten und dem Schmucksektor am 18.06.2019 in Karlsruhe über Lösungsansätze für verantwortungsvolles Gold aus dem Kleinbergbau in Entwicklungsländern.

Ziel des zweiten Workshops war es, sich über Erfahrungen aus einzelnen Projektaktivitäten auszutauschen und zu entscheiden, wie das Gesprächsformat für verantwortungsvolles Gold in Deutschland langfristig gestaltet werden soll.

Darüber hinaus beinhaltete der Workshop interessante Vorträge zur entwicklungspolitischen Perspektive zum Thema „Verantwortungsvolles Gold", die Vorstellung der Better Gold Initiative, des CRAFT-Standard der Alliance for Responsible Mining sowie Beiträge zur Umsetzung verantwortungsvoller Lieferketten von Levin Sources und Thomas Becker Schmuck aus der DR Kongo.

Das Interesse der Teilnehmenden zur Fortsetzung des Formats und der weiteren Vertiefung der Zusammenarbeit ist groß, sodass für die Zukunft weitere Veranstaltungen geplant sind.

Für weitere Informationen, wenden Sie sich bitte an Fabian Stähr.


Lexikon der Entwicklungspolitik

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