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MInGov

MInGov Sambia Bericht in Lusaka veröffentlicht

Kupfermine in Sambia / Copper Mine in Zambia

02.12.2016 |

Das MInGov-Programm produziert Länderberichte zur systematischen Bewertung der Investitionsfreundlichkeit und Regierungsführung im Bergbausektor. Am 7.11. wurde in Lusaka der erste MInGov (Mining Investment and Governance Review) Länderbericht für Sambia vorgestellt. Die Präsentation erfolgte vor Vertretern von Regierung, Industrie und Zivilgesellschaft.

Die Länderberichte bewerten die Investitionsattraktivität und Regierungsführung im Rohstoffsektor. Sie zeigen Stärken ebenso wie Schwachstellen auf und zielen darauf, Regierungen in ihren Sektorreformen zu unterstützen und Investoren mit zuverlässigen Informationen zu versorgen. Sie tragen zur Transparenz im Sektor bei und förderen eine sachliche Debatte zwischen Interessensgruppen über Kosten und Nutzen des Bergbaus.

Die Ergebnisse im MInGov Bericht betonen die Attraktivität Sambias für Investitionen auf Grund seiner günstigen geologischen Beschaffenheit, seiner langen Bergbautradition, der politischen Stabilität und dem relativ vorteilhaften wirtschaftlichen Umfeld. Sambia ist sicher – seit das Land 1964 seine Unabhängigkeit erlangte, wurde kein Krieg geführt.

Diese positiven Aspekte werden überschattet von fehlender Transparenz und Rechenschaftspflicht bei der Verwendung der Einnahmen aus dem Sektor, Inkonsistenz bei der Steuerpolitik und fehlende Anreize zur Diversifizierung der Wirtschaft und zum Ausbau der Infrastruktur für die Gesamtbevölkerung.

„Wir müssen uns auf lange Sicht gesehen an die Spielregeln halten, um ein stabiles Umfeld für Investitionen zu schaffen, während wir gleichzeitig unsere Wirtschaft diversifizieren, damit wir zu starke Abhängigkeiten von Bergbausektor vermeiden“, sagte Paul Chanda, Sambias Staatssekretär im Ministerium für Bergbau.

MInGov wird seit 2013 gemeinsam von BGR (Sektorprogramm Rohstoffe und Entwicklung) und Weltbank entwickelt und finanziert. Der Bericht kann über die Internetseite der Weltbank heruntergeladen werden.

Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte:  Åsa Borssén

Lexikon der Entwicklungspolitik

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