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OECD Responsible Business Conduct und die Internationale Konferenz der Großen Seen

Logo: Responsible Business Conduct - OECD Guidelines for Multinational Enterprises

Die OECD-Leitlinie für die Sorgfaltspflicht in der Lieferkette von mineralischen Rohstoffen aus Konflikt- und Hochrisikogebieten (OECD Due Dilligence Guidance (PDF 3,6 MB)) ist eine auf Freiwilligkeit basierende Initiative zur Förderung der verantwortungsvollen Unternehmensführung in den Lieferketten von Rohstoffen, die ihren Ursprung in Konfliktgebieten und konfliktgefährdeten Gebieten haben. Hintergrund ist die Tatsache, dass der Abbau und Handel bestimmter Rohstoffe zur Finanzierung und zum Andauern gewalttätiger Konflikte in der Region der Großen Seen in Afrika beigetragen hat. Betroffene Rohstoffe sind unter anderem Zinn, Tantal, Wolfram und Gold. Die Leitlinie wurde im Rahmen eines Multiakteursprozesses der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) von 2009 bis 2011 entwickelt. Die Umsetzung der Leitlinie wird von einer Arbeitsgruppe der OECD begleitet. Deutschland ist, vertreten durch die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR), Mitglied in der zuständigen Steuerungsgruppe. Als deutscher Beitrag zum OECD-Prozess veröffentlichte das Sektorprogramm eine Studie bezüglich der Umsetzung der Leitlinie durch kleine und mittelständische Unternehmen.

Lexikon der Entwicklungspolitik

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