Die Zivilgesellschaft beteiligen

Exemplare der Zukunftscharta beim EINEWELT-Zukunftsforum in Berlin

Exemplare der Zukunftscharta beim EINEWELT-Zukunftsforum in Berlin

© Michael Gottschalk/photothek

Wie soll unsere Welt aussehen? Wie werden wir unserer Verantwortung für die Zukunft gerecht? Wie setzen wir die Idee einer globalen Partnerschaft um? Das waren einige der Fragen, mit denen das BMZ gemeinsam mit Expertinnen und Experten aus Politik und Zivilgesellschaft und mit Bürgerinnen und Bürgern einen intensiven Dialogprozess gestartet hat. Sein Resultat ist eine Zukunftscharta unter dem Motto "EINEWELT – unsere Verantwortung", die im November 2014 feierlich an Bundeskanzlerin Angela Merkel übergeben wurde.

Die Charta basiert auf dem Grundverständnis, dass Wirtschaft, Zivilgesellschaft und der Staat gemeinsam Verantwortung für globale Zukunftsfragen übernehmen müssen. Sie formuliert Aufgaben, um gemeinsam den Weg einer nachhaltigen Entwicklung zu beschreiten. Sie bietet auch für die Ausgestaltung der deutschen G7-Präsidentschaft im Jahr 2015 viele wichtige Hinweise.

Die Bundeskanzlerin führt im Rahmen der deutschen G7-Präsidentschaft einen umfassenden Dialog mit der Zivilgesellschaft. Daran beteiligen sich auch viele entwicklungspolitisch aktive Nichtregierungsorganisationen. Der Dachverband entwicklungspolitischer Nichtregierungsorganisationen VENRO und das "Forum Umwelt und Entwicklung" organisierten diesen Dialog gemeinsam mit dem Bundeskanzleramt am 20./21. April 2015.

Auch das BMZ steht – über den Dialog zur Zukunftscharta hinaus – im regelmäßigen Austausch mit Nichtregierungsorganisationen zu Fragen der G7/G8 und G20. Im April 2015 fand im BMZ eine internationale G7-Parlamentarierkonferenz statt, die von der Deutschen Stiftung Weltbevölkerung (DSW), dem Parlamentarischen Beirat für Bevölkerung und Entwicklung und dem European Parliamentary Forum on Population and Development (EPF) organisiert wurde.