Länder bei der Nutzung ihrer Rohstoffe unterstützen: die CONNEX-Initiative

Kobalt, abgefüllt in Metalltonnen in den Mopani Copper Mines, Sambia

Kobalt, abgefüllt in Metalltonnen in den Mopani Copper Mines, Sambia

© Thomas Trutschel/photothek

Bei dem Gipfel in Elmau erfuhr die CONNEX-Initiative der G7 erneute und deutliche politische Unterstützung. Stimmen die Rahmenbedingungen, dann können die Einnahmen aus dem Rohstoffsektor in Entwicklungsländern einen großen Beitrag zur Armutsminderung leisten. Ziel der im Juni 2014 gestarteten Initiative ist es daher, rohstoffreiche Entwicklungsländer noch besser und gezielter zu beraten. Insbesondere soll die Initiative die Beratungsangebote für Entwicklungsländer bei komplexen Vertragsverhandlungen vor allem im Rohstoffsektor verbessern.

Unter deutschem Vorsitz wurde die CONNEX-Initiative aktiv weiterentwickelt. Günter Nooke, Persönlicher Afrikabeauftragter der Bundeskanzlerin und des BMZ, hat die G7-Arbeitsgruppe zur CONNEX-Initiative in Vorbereitung des G7-Gipfels geleitet. So wurde eine Informationsplattform im Internet gestartet (www.negotiationsupport.org), die kontinuierlich weiter verbessert wird, ein Verhaltenskodex für die Beratung von Rohstoffverträgen verabschiedet und man einigte sich auf die Förderung von Pilotprojekten zum Einsatz von Experten vor Ort in rohstoffreichen Entwicklungsländern. Kernvorstellungen des BMZ konnten damit umgesetzt und sichtbar im Gipfelkommuniqué verankert werden.

Deutschland hatte bereits 2007 auf dem G8-Gipfel in Heiligendamm ein wichtiges Signal gesetzt, um rohstoffreiche Entwicklungsländer zu unterstützen. Gute Regierungsführung, ein angemessener Rechtsrahmen sowie eine transparente und kompetente Verwaltung sind Schlüsselelemente, auf die sich die deutsche Entwicklungszusammenarbeit konzentriert.