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COP24

NDC-Partnerschaft – Erfahrungen und Klima-Ambitionssteigerung


10.12.2018 – Wie sehen erfolgreiche Ansätze aus, um nationale Klimabeiträge (Nationally Determined Contributions, NDCs) in die Tat umzusetzen und zukünftige Klimabeiträge noch ambitionierter zu machen? Dies wurde im Rahmen eines UNFCCC Side Events der NDC-Partnerschaft auf der COP24 diskutiert.

In der von BMZ-Abteilungsleiterin Ingrid-Gabriela Hoven moderierten Veranstaltung stellten fünf hochrangige Vertreterinnen und Vertreter der Partnerschaft ihre Erfahrungen, Empfehlungen und Erfolge dar – darunter Minister der Marshallinseln und des karibischen Inselstaates Grenada, außerdem Vertreter aus Costa Rica, Mosambik und Ruanda sowie der International Finance Cooperation.

Deutlich wurde, dass ein Schulterschluss zentraler nationaler Ministerien mit Privatwirtschaft, Finanzinstituten und der kommunalen Ebene häufig entscheidend ist, um Maßnahmen zum Klimaschutz und zur Anpassung erfolgreich umzusetzen.

Die Vertreterin der mosambikanischen Behörde für Klimawandel, Marilia Telma António Manjate, beschrieb, wie sie die nationalen Entwicklungsprioritäten erfolgreich als Ausgangspunkt für NDC-Umsetzungsmaßnahmen heranzuzieht.

Andrea Meza Murillo, Direktorin für Klimawandel des costa-ricanischen Umweltministeriums, stellte Ansätze vor, Klimamaßnahmen vor allem über die systematische Mobilisierung öffentlicher und privater Investitionen voranzubringen.

Der Umweltminister der Marshallinseln, David Paul, stellte den "NDC-Partnerschaftsplan" seines Landes erstmals international vor. Dieser Plan wurde zusammen mit anderen Mitgliedern der NDC-Partnerschaft 2018 erarbeitet.

15 internationale Partner haben auf Grundlage dieses Partnerschaftsplans Unterstützung für die NDC-Umsetzung zugesichert. Die Marshallinseln sind das erste Land, das auf dieser Basis einen überarbeiteten und ambitionierteren NDC vorlegen.

Lexikon der Entwicklungspolitik

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