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COP24

European Youth for Climate Action

Jugenddelegierte diskutierten mit der Parlamentarischen Staatssekretärin Dr. Flachsbarth und weiteren Regierungsvertreterinnen und -vertretern im Deutschen Pavillon auf der COP24


COP24 in Kattowitz, deutscher Pavillon: Gruppenbild mit Jugendlichen während der Veran-staltung European Youth for Climate Action

10.12.2018 "Eure Zukunft, Euer Planet, Eure Demokratie" – so erinnerte Dr. Maria Flachsbarth, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), internationale Jugenddelegierte auf der COP24 an ihre Verantwortung. Sie ermunterte die Jugendlichen zu nicht nachlassendem Engagement für die Klimaziele des Pariser Abkommens und die Entwicklungsziele der Agenda 2030. Die Jugendlichen aus Polen, Deutschland, Frankreich und Brasilien übergaben ihre Forderungen bei einer Diskussionsrunde im deutschen Pavillon auf der Weltklimakonferenz COP24 an Regierungsvertreterinnen und -vertreter aus Deutschland, Polen und Frankreich. Polen war durch Artur Lorkowski, Sondergesandter für Klimawandel im Außenministerium, Frankreich durch Virginie Dumoulin-Wieczorkiewicz, Direktorin für Internationales im Umweltministerium vertreten.

"Die Zeit für langsamen Wandel ist vorbei", betone Lara Schech von der deutschen Jugendorganisation Klimadelegation. In eindrucksvollen Statements und einer lebhaften Diskussion machten die Jugendlichen aus aller Welt deutlich, dass vor allem sie es sind, die zukünftig von den Folgen des Klimawandels betroffen sein werden. Ihre Botschaften sind klar: Sie fordern einen schnellen Kohleausstieg und Beschäftigungsperspektiven im Bereich der erneuerbaren Energien, mehr Einsatz gegen Plastikmüll und insbesondere gegen die Verschmutzung durch Mikroplastik in den Weltmeeren sowie größere Jugendbeteiligung an politischen Entscheidungsprozessen. Die Schwerpunkte ihrer Klimabotschaften verknüpften sie dabei mit den Entwicklungszielen der Agenda 2030: SDG7 – bezahlbare und saubere Energie, SDG14 – Leben unter Wasser, sowie SDG4 und SDG17– hochwertige Bildung und Partnerschaften.

In Vorbereitung auf die Diskussionsrunde hatten sich Jugendliche verschiedener europäischer Jugendorganisationen aus Deutschland, Frankreich und Polen getroffen, um ihre Forderungen gemeinsam auszuarbeiten. Dazu erhielten sie Unterstützung von Jugendlichen aus Fidschi, Gambia, Nigeria, dem Irak und Brasilien, die eindrucksvoll schilderten, welche Folgen der Klimawandel schon heute in ihrer Heimat hat. Das Jugendbündnis für Zukunftsenergie ist eine der größten deutschen Jugenddelegationen und hatte gemeinsam mit dem BMZ und dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) zu diesem Event eingeladen.

An der Diskussion nahmen neben der Parlamentarischen Staatssekretärin Flachsbarth auch BMU-Abteilungsleiter Dr. Karsten Sach sowie Vertreterinnen und Vertreter des polnischen Umweltministeriums und des französischen Ministeriums für den ökologischen und solidarischen Wandel teil.

Lexikon der Entwicklungspolitik

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