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Was wir machen

Menschen in Brasilien beim Überqueren einer Straße. Urheberrecht: Photothek.net

Hintergrund: Grundsätze und Ziele der Entwicklungspolitik

Jeden Tag sterben Tausende Kleinkinder – an Hunger, an Krankheiten, durch Gewalt und Kriege. Etwa 1,4 Milliarden Menschen auf der Welt müssen von weniger als 1,25 US-Dollar pro Tag leben – fast jeder Fünfte von uns. Täglich werden allein im brasilianischen Amazonasbecken Waldflächen abgeholzt oder abgebrannt, die etwa so groß wie 4.000 Fußballfelder sind. Kein Staat kann diese und die vielen anderen brennenden Probleme der Gegenwart allein bewältigen. Die internationale Gemeinschaft hat deshalb in verschiedenen Abkommen und Verträgen internationale Entwicklungsziele festgelegt.


Schwerpunkte der neuen deutschen Entwicklungspolitik

Entwicklungszusammenarbeit soll Menschen die Freiheit geben, ohne materielle Not selbstbestimmt und eigenverantwortlich ihr Leben zu gestalten. In diesem Sinne will die deutsche Bundesregierung mit ihrer Entwicklungspolitik dazu beitragen, dass Globalisierung zu einer Chance für alle Menschen wird. Deutsche Entwicklungszusammenarbeit wird sich künftig vor allem auf die Sektoren Bildung, Gesundheit, ländliche Entwicklung, gute Regierungsführung und nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung konzentrieren. Leitprinzip ist dabei der Schutz der Menschenrechte.


Koalitionsvertrag: Wachstum – Bildung – Zusammenhalt

Im Koalitionsvertrag zwischen FDP, CDU und CSU von Oktober 2009 bekennt sich die Bundesregierung zu den internationalen Entwicklungszielen und strebt die nachhaltige Bekämpfung von Armut und Strukturdefiziten im Sinne der Millenniumserklärung der Vereinten Nationen an. Zentrale Bestimmungselemente der deutschen Entwicklungspolitik werden die Stärkung guter Regierungsführung, der Eigenverantwortung und der Selbsthilfekräfte in den Entwicklungsländern sein.



Glossar des BMZ
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