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Weltbankgruppe

Internationale Bank für Wiederaufbau und Entwicklung

Die Internationale Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (International Bank for Reconstruction and Development, IBRD) wurde 1944 auf der Konferenz von Bretton-Woods als Teil der Weltbankgruppe gegründet. 1946 nahm die Bank ihre Geschäftstätigkeit auf. Deutschland gehört der IBRD seit 1952 an. Bis zum 30. Juni 2009 hatten 186 Länder Kapitalanteile von 157,4 Milliarden US-Dollar gezeichnet. Der deutsche Anteil beträgt 4,6 Prozent.

Aufgaben der IBRD

Nach dem Zweiten Weltkrieg war die Aufgabe der IBRD, den devisenarmen und nicht ausreichend kreditwürdigen Ländern Kapital für Wiederaufbau und Entwicklung zu beschaffen. Sie gibt Anleihen auf den Finanzmärkten aus und leitet dieses Kapital in Form von Krediten weiter. Mittlerweile ist ihre Hauptaufgabe, die wirtschaftliche Entwicklung in Ländern mit mittlerem Einkommen und in kreditwürdigen armen Ländern zu fördern. Dazu vergibt sie Kredite zu marktähnlichen Konditionen. Im Geschäftsjahr 2009 bewilligte die IBRD Darlehen in Höhe von 32,9 Milliarden US-Dollar zur Finanzierung von 126 Projekten und Programmen. Die wichtigste Grundlage für Umfang und Ausrichtung der Kredite ist eine Länderstrategie, die die Weltbank zusammen mit dem Empfängerland erarbeitet. Deutschland hat in der IBRD einen Stimmrechtsanteil von 4,49 Prozent.

Kontakt

Internationale Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (IBRD)

1818 H-Street, N.W.
Washington, DC 20433

USA
Telefon: 001 / 202 / 4 73 10 00
Fax: 001 / 202 / 4 77 63 91

Glossar des BMZ
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