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Akteure

Die Gruppe der Zwanzig – G20

1999 trafen sich erstmals die Finanzminister und Zentralbank­gouverneure der 19 größten Volkswirtschaften sowie ein Vertreter der EU und der Europäischen Zentralbank, um wichtige Themen der Weltwirtschaft zu diskutieren. Sie bilden die Gruppe der Zwanzig (G20).

Mit den Beschlüssen der G20 in Pittsburgh im September 2009, die sich bedingt durch die Finanz- und Wirtschaftskrise seit 2008 über die Finanzminister hinaus auch auf Staats- und Regierungschefebene treffen, wird es mittelfristig wahrscheinlich zu einem Übergang der G8 in die G20 kommen. Für 2010 ist dafür ein Übergangsformat vorgesehen, ab 2011 werden voraussichtlich nur noch G20-Gipfel stattfinden.

Die Mitgliedstaaten der G20 sind neben den Ländern der G8: Argentinien, Australien, Brasilien, China, Indien, Indonesien, Mexiko, Saudi Arabien, Südafrika, Süd-Korea, Türkei und die Europäische Union, vertreten durch die jeweils rotierende Ratspräsidentschaft. Diese Länder repräsentieren etwa 90 Prozent des weltweiten Bruttonationaleinkommens, 80 Prozent des weltweiten Handels und zwei Drittel der Weltbevölkerung.

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