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Evaluierung
Methodendiskussion
Wie kommen Gutachterinnen und Gutachter zu ihren Befunden? Grundsätzlich können sie alle anerkannten Methoden etwa der empirischen Sozialforschung, der Organisationsbewertung oder der Kosten-Effektivitätsrechnung anwenden, wobei sich eine Mischung von quantitativen und qualitativen Methoden bewährt hat. Bei einer solchen Methodenkombination (Triangulation) wird darauf geachtet, dass Daten und Informationsquellen immer gegengeprüft werden und das Mehraugenprinzip angewendet wird.
Arbeitspapiere zu Methoden
In den in unregelmäßiger Folge erscheinenden "Evaluation Working Papers" (Arbeitspapiere zur Evaluierung) werden methodisch-konzeptionelle Fragen einzelner Evaluierungen und übergreifende Aspekte der Methodik diskutiert. Mit der Veröffentlichung dieser Arbeitspapiere will das BMZ die aktuelle internationale Diskussion und Anwendungsbeispiele aus der deutschen Entwicklungszusammenarbeit besser zugänglich machen. Damit ist keine Empfehlung des BMZ verbunden, bestimmte Methoden zu verwenden – die "richtige" Methode ist immer die der Fragestellung angemessene. Die Arbeitspapiere zur Evaluierung erscheinen auf Deutsch oder Englisch.
Die Arbeitspapiere im Einzelnen:
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Tools and Methods for Evaluating the Efficiency of Development Interventions
April 2011, 117 Seiten (PDF 800 KB)
Auf Anfrage gestalten wir den Bericht gerne barrierefrei.
Bitte wenden Sie sich dazu an:
Gabriele.Hollederer@bmz.bund.deEffizienz ist ein sehr leistungsfähiges Konzept für die Bewertung von Entwicklungsmaßnahmen. In der Evaluierungspraxis werden dessen Möglichkeiten jedoch bislang noch nicht ausgeschöpft. Aufbauend auf einer Darstellung der theoretischen Grundlagen beschreibt das Arbeitspapier 15 Methoden und bewertet ihre Anwendbarkeit.
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Micro-Methods in Evaluating Governance Interventions
März 2011, 70 Seiten (PDF 632 KB)
Auf Anfrage gestalten wir den Bericht gerne barrierefrei.
Bitte wenden Sie sich dazu an:
Gabriele.Hollederer@bmz.bund.deDie Anwendung von mikro-quantitativen Methoden der Wirkungsevaluierung ist auch im Governance-Bereich möglich, wird jedoch noch nicht häufig praktiziert. Das Arbeitspapier gibt einen Überblick über experimentelle und quasi-experimentelle Methoden und ihre Anwendung anhand von praktischen Beispielen.
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In aller Regel können Evaluierungen Wirkungen nur grob abschätzen, da Daten nicht in ausreichendem Maße vorliegen. Dieses Arbeitspapier trägt die internationale Diskussion um "rigorose Wirkungsevaluierung" auch in den deutschen Sprachraum. Im Fokus stehen unterschiedliche mikro-quantitative Ansätze, die strengen Kriterien für den Nachweis von Wirkungen genügen. Das Arbeitspapier nennt Beispiele und gibt Empfehlungen, wann diese aufwändigen Untersuchungen sinnvoll sein können.
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Dieses Arbeitspapier steht im Kontext einer Evaluierung der Wirkungen von Entwicklungszusammenarbeit im Nordosten Afghanistans. Es beschreibt den Ansatz und die Methoden, die dieser Wirkungsanalyse zugrunde liegen.
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