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Wege

Reintegration – Fördermaßnahmen für rückkehrende Fachkräfte

Mehr als die Hälfte der rund sieben Millionen in Deutschland lebenden Aus­länderinnen und Ausländer stam­men aus Ko­ope­rationsländern der deutschen Ent­wicklungszusammenarbeit. Viele von ihnen sind gut ausgebildete und berufserfahrene Fachkräfte. Mit Reintegrationsförderung möchte das BMZ dabei helfen, das Know-how dieser Menschen für die wirtschaftliche und soziale Entwicklung ihrer Heimatländer zu nutzen.

Das Programm Rückkehrende Fachkräfte wendet sich an die Ausländerinnen und Ausländer, die in ihre Heimat zurückkehren möchten. Es erleichtert die Rückkehr durch Beratung, Stellenvermittlung und Zuschüsse. Ziel ist es, den Rückkehrern in ihrer Heimat Stellen zu vermitteln, in denen sie ihr Fachwissen entwicklungsförderlich einsetzen können. Für die verschiedenen Förderansätze hat das BMZ im Jahr 2008 rund 7,2 Millionen Euro bereitgestellt.

Mit der Durchführung des Programms Rückkehrende Fachkräfte ist die Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) im Rahmen des Centrums für internationale Migration und Entwicklung (CIM) beauftragt. CIM ist eine Arbeitsgemeinschaft der GIZ und der Zentralen Auslands- und Fachvermittlung (ZAV) der Bundesagentur für Arbeit (BA). Kooperationspartner des Programms ist der World University Service (WUS). Die Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft mbH (DEG) betreut die Abwicklung früher gewährter Existenzgründungsprogramme.

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