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Kirchen
Die Kirchen spielen eine herausragende Rolle in der deutschen Entwicklungspolitik. Gemeinsam mit ihren Partnern in den Entwicklungsländern engagieren sie sich seit mehr als 40 Jahren in der Entwicklungszusammenarbeit der Bundesrepublik. Sie konnten in vielen Teilen der Welt die Armut der Menschen lindern und ihre Lebensbedingungen verbessern. Kirchen sind in der Lage, weltweit einen Teil der Zivilgesellschaft zu mobilisieren und können dadurch gezielt Einfluss auf die politische Bewusstseinsbildung nehmen. So waren die Kirchen zum Beispiel wesentlich daran beteiligt, dass auf dem Wirtschaftsgipfel in Köln 1999 die Entschuldungsinitiative HIPC II beschlossen wurde.
Über die Evangelische Zentralstelle für Entwicklungshilfe in Bonn und über die Katholische Zentralstelle für Entwicklungshilfe in Aachen unterstützte das BMZ die Kirchen im Jahr 2009 mit 192 Millionen Euro.
Die Bundesregierung stützt sich bei der Umsetzung ihrer Konzepte zur zivilen Konfliktbearbeitung und Krisenprävention auch auf die Erfahrungen der kirchlichen Entwicklungsdienste. Für die Kirchen ist dieser Bereich, ebenso wie die Sicherung der Menschenrechte, seit vielen Jahren Schwerpunkt ihrer entwicklungspolitischen Arbeit.






