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Einzelne Akteure (Auswahl)

Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit

Die Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit GmbH (GTZ) gibt es seit dem 1. Januar 2011 nicht mehr. Sie ist – gemeinsam mit dem Deutschen Entwicklungsdienst (DED) und InWEnt (Internationale Weiterbildung und Entwicklung gGmbH) – in der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) aufgegangen.

Die GTZ war seit 1975 weltweit auf dem Gebiet der Ent­wicklungs­zu­sammen­arbeit tätig. Sie war ein privat­wirtschaftliches Unternehmen im Besitz der Bundesrepublik Deutschland.

Organisationsform der GTZ

Der Unternehmenszweck der GTZ war die Unterstützung der Bundesregierung bei ihrer entwicklungspolitischen Arbeit. Dazu führte sie Aufträge aus, die ihr die Bundesregierung im Rahmen der Technischen Zusammenarbeit erteilte.

Die Organisationsform als privatrechtliches Unternehmen ermöglichte es der GTZ, mit Zustimmung der Bundesregierung auch für Dritte tätig zu werden. Auf dieser Basis übernahm der nicht gemeinnützige Teil der GTZ – GTZ International Services (GTZ IS) – Aufträge von internationalen Organisationen wie zum Beispiel der Europäischen Union oder der Weltbank. Die GTZ hat auch Projekte verwirklicht, die von Entwicklungsländern aus eigenen Haushaltsmitteln finanziert werden.

Hauptauftraggeber der GTZ war das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), in deutlich kleinerem Umfang arbeitete sie auch für andere öffentliche Auftraggeber (Bundesministerien oder die Regierungen von deutschen Bundesländern).

Alle hier und im Folgenden genannten Aufgaben der GTZ werden seit dem 1. Januar 2011 von der neuen Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) übernommen.

Arbeitsspektrum der GTZ

Die Grundlage für die Arbeit der GTZ – und seit Januar 2011 für die Arbeit der GIZ – bilden die Ziele und Grundsätze, die das BMZ für die deutsche Entwicklungspolitik formuliert. Im Jahr 2010 hat sich die Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit in 128 Partnerländern engagiert. Das Unternehmen beschäftigte zuletzt knapp 15.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter; etwa 11.000 von ihnen waren einheimische Kräfte in den Partnerländern. Die GTZ war in 88 Ländern mit eigenen Büros vertreten, die Zentrale des Unternehmens war in Eschborn bei Frankfurt/Main.

Der Name "Deutsche Gesellschaft für Technische Zu­sammen­arbeit" hat die Aufgaben der GTZ bei ihren Vorhaben um­schrieben. Ihre Arbeit umfasste aber nicht nur die Vermittlung von technischem Wissen, sondern vor allem von organisatorischen und wirtschaftlichen Kenntnissen. Zunehmend war die GTZ auch als Moderator zwischen Staat und Zivilgesellschaft sowie als Mittler in gesellschaftlichen Interessenkonflikten tätig. Außerdem hat die GTZ Leistungen des Public Private Partnership-Programms (PPP) des BMZ angeboten.

Die GTZ war gemeinnützig für die Bundesregierung tätig. Überschüsse wurden ausschließlich wieder für Projekte der Entwicklungszusammenarbeit verwendet.

Informationen über die neue Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) finden Sie hier

Kontakt

Deutsche Gesellschaft
für Internationale
Zusammenarbeit (GIZ)

Friedrich-Ebert-Allee 40
53113 Bonn
Telefon: 02 28 / 44 60-0
Fax: 02 28 / 44 60-17 66

Dag-Hammarskjöld-Weg 1-5
65760 Eschborn
Telefon: 0 61 96 / 79-0
Fax: 0 61 96 / 79-11 15

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