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Einzelne Akteure (Auswahl)

Deutscher Entwicklungsdienst

Den Deutschen Entwicklungsdienst (DED) gibt es seit dem 1. Januar 2011 nicht mehr. Er ist – gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) und InWEnt (Internationale Weiterbildung und Entwicklung gGmbH) – in der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) aufgegangen.

Der DED war einer der führenden europäischen Personal­entsende­dienste. Er wurde 1963 als gemeinnützige Gesellschaft mbH gegründet. Gesellschafter war die Bundesrepublik Deutschland.

Seine finanziellen Mittel erhielt der DED aus dem Haushalt des Bundesentwicklungsministeriums. Er war eine der sieben in Deutschland staatlich anerkannten Einrichtungen zur Entsendung von Entwicklungshelferinnen und Entwicklungshelfern. Diese Aufgabe wird nun von der neuen Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) weitergeführt.

Gemäß Gesellschaftsvertrag hat der DED auf Anfrage staatlicher und nicht-staatlicher Organisationen in seinen Partnerländern und auf der Grundlage von Rahmenabkommen mit den jeweiligen Regierungen Entwicklungshelferinnen und Entwicklungshelfer entsendet. Dies sind berufserfahrene und sozial engagierte Fachkräfte, die sich vor Ort unter anderem für Armutsminderung, selbst bestimmte nachhaltige Entwicklung, den Erhalt der natürlichen Lebensgrundlagen, Demokratieförderung und eine zivile Konfliktbearbeitung einsetzen.

Der DED unterstützte Partnerorganisationen und Selbst­hilfe­initiativen durch fachliche Beratung, Finanzierung kleinerer Programme und Förderung einheimischer Fachkräfte. Außerdem vermittelte er deutsche Entwicklungshelferinnen und Entwicklungshelfer in den Freiwilligendienst der Vereinten Nationen (UNV) und führte Aufgaben des Zivilen Friedensdienstes durch.

Das BMZ hat den DED beauftragt, die administrativ-finanzielle Abwicklung des entwicklungspolitischen Freiwilligendienstes weltwärts zu übernehmen; darüber hinaus hat der DED auch selbst junge Menschen im Rahmen von weltwärts entsendet.

Alle diese Aufgaben werden im Rahmen der neuen Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) weiter­geführt.

Seit Gründung des DED haben sich rund 16.000 Fachkräfte dafür eingesetzt, die Lebensbedingungen von Menschen in Afrika, Asien und Lateinamerika zu verbessern.

Informationen über die neue Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) finden Sie hier

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