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Wirtschaft

Hand auf Computermaus. Urheberrecht: Ute Grabowski/photothek.net

Informations- und
Kommunikationstechnologien (IKT)

Hintergrund: Die digitale Kluft

Trotz der schnellen technischen Entwicklung gibt es welt­weit viele Menschen, denen der Zugang zu Infor­ma­tions- und Kom­muni­ka­tions­techno­logien (IKT) und den damit ver­bun­de­nen Mög­lich­keiten verwehrt bleibt. Laut der Inter­natio­na­len Fern­melde Union (ITU) hatten bei­spiels­weise in Sub­sa­ha­ra-Afrika 2008 im Durch­schnitt nur 18 von 100 Ein­woh­nern ein Mobil­tele­fon, das Inter­net nutzen sogar ledig­lich drei von 100 Einwohnern.


IKT – Instrument der Entwicklungs­zusammenarbeit

Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) werden für die Entwick­lungs­zusammen­arbeit immer wichtiger. Sie sind nicht nur un­ver­zicht­bare Werk­zeuge für die Pro­jekt­pla­nung und Ko­ordi­nation, sie spielen auch für das Er­reichen spezi­fischer Ent­wicklungs­ziele eine zentrale Rolle. Seit die Mil­len­niums­ent­wick­lungs­ziele (MDGs) 2000 auf dem Welt­gipfel in New York von den Vertre­tern von 189 Ländern ver­ab­schiedet wurden, sind IKT als wichtiges Mittel der inter­natio­nalen Zusam­men­arbeit aner­kannt. Das achte der dort fest­ge­leg­ten Ziele nimmt direk­ten Bezug auf diese Techno­logien.


IKT in den Schwerpunktbereichen der deutschen Entwicklungszusammenarbeit

Das BMZ bringt Informations- und Kommunikations­technologien (IKT) in die verschie­denen Bereiche der deutschen Ent­wick­lungs­zusammen­arbeit ein und nutzt sie als Werk­zeug zur Er­rei­chung der Ent­wick­lungs­ziele. Damit die Vor­ha­ben optimal wirken und nach­hal­tig sind, legt das BMZ besonderen Wert auf Per­sonal- und Organi­sations­ent­wick­lung, Bil­dungs­maß­nah­men in der Landes­sprache und die Über­nahme von Ver­ant­wor­tung durch die Partner vor Ort.


IKT in der Privatwirtschaft

Entwicklungspartnerschaften mit der Privatwirtschaft bieten privaten Investoren die Chance, neue Märkte zu erschließen und kreatives Potenzial frei­zu­setzen und ermög­lichen ihnen, Investi­tions­risiken zu mini­mieren: Hier ergänzen sich staat­liche Ent­wick­lungs­zusammen­arbeit und privates En­ga­ge­ment. Ob im Gesund­heits- oder Bildungs­bereich, zur För­derung der Wett­be­werbs­fähig­keit kleiner und mit­t­le­rer Unter­nehmen oder poli­tischer Reformen – das BMZ hat in Zusammen­arbeit mit deutschen Unter­nehmen bereits eine Reihe erfolgreicher Projekte mit Bezug zu IKT in Deutschlands Partnerländern durchgeführt.


Weiterführende Informationen

Hier finden Sie eine Auswahl von Links auf Dokumente und Websites mit weiterführenden Informationen zum Thema Informations- und Kommunikationstechnologien.



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