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Informationstechnologie
Hintergrund: Die digitale Kluft
Trotz der schnellen technischen Entwicklung gibt es weltweit viele Menschen, denen der Zugang zu Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) und den damit verbundenen Möglichkeiten verwehrt bleibt. Laut der Internationalen Fernmeldeunion (ITU) hatten beispielsweise in Subsahara-Afrika 2008 im Durchschnitt nur 18 von 100 Einwohnern ein Mobiltelefon, das Internet nutzen sogar lediglich drei von 100 Einwohnern. Im Gegensatz dazu kamen in Deutschland 118 Mobiltelefone auf 100 Menschen und 69 von 100 nutzten das Internet.
Der ungleiche Zugang verschiedener Bevölkerungsgruppen zu Informations- und Kommunikationstechnologien im nationalen, regionalen und internationalen Vergleich wird als digitale Kluft bezeichnet. Der Begriff entstand Mitte der 1990er Jahre. Länder, die von dieser Kluft betroffen sind, haben erhebliche Wettbewerbsnachteile in der globalisierten Welt. Denn immer mehr Unternehmen nutzen moderne Technologien, zum Beispiel für den Vertrieb von Produkten über das Internet.






