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Fairer Handel

Kaffee ist eines der wichtigsten Exportgüter. Arusha, Tansania. Urheberrecht: photothek.net

Standards des Fairen Handels

Um die Glaubwürdigkeit des Fairen Handels sicherzustellen, ha­ben die beteiligten Akteure Standards festgelegt und Kontroll­sys­teme zu ihrer Überprüfung entwickelt. Es gibt Moni­toring- und Zertifizierungs­systeme:

  • Unter Monitoring versteht man im Fairen Handel einen struk­turierten Überprüfungsprozess, der sicherstellt, dass alle Be­tei­ligten sich nach gemeinsam definierten Kriterien rich­ten. Es wird genau festgelegt, welche Daten gesammelt und intern ausgewertet werden müssen.
  • Zertifizierung ist ein Verfahren, bei dem eine unabhängige dritte Seite überprüft und schriftlich bestätigt, dass ein Pro­dukt, ein Prozess oder eine Dienstleistung die fest­gelegten Anforderungen erfüllt .

Die weltweit größte Organisation zur Zertifizierung von Sozial­standards ist die Fairtrade Labelling Organizations Inter­national (FLO). Sie garantiert, dass Produkte mit dem Fairtrade-Siegel überall auf der Welt einheitlichen Kriterien entsprechen.

Ein Kontrollsystem für Fairtrade-Organisationen hat die World Fair Trade Organization (WFTO) entwickelt. In ihr haben sich mehr als 400 Produzenten, Importeure und Händler zu­sammen­ge­schlossen. Die WFTO hat zehn Prinzipien entworfen, an denen sich ihre Mitglieder messen lassen müssen.

Speziell in Deutschland spielt die Konvention der Weltläden eine wichtige Rolle. Das Grundsatzpapier gibt die Kriterien vor, nach denen diese Fachgeschäfte für fair gehandelte Produkte arbeiten.

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