Hauptinhalt
Der deutsche Beitrag

Wasser für die Wirtschaft
Wasser ist ein zentraler Wirtschaftsfaktor. Es ist für Industrie, Gewerbe und Tourismus unverzichtbar und wird für die Energieerzeugung benötigt. Häufig wird das in der Wirtschaft verwendete Wasser nicht effizient genutzt, dadurch steigt der Verbrauch unnötig an.
Zurzeit verbraucht die Wirtschaft weltweit etwa 20 Prozent des Wassers, Tendenz stark steigend. In vielen Kooperationsländern werden industrielle Abwässer noch immer ungereinigt in Oberflächengewässer eingeleitet und können so auch das Grundwasser verschmutzen. Das schädigt Menschen und Umwelt hochgradig und zum Teil dauerhaft. Eine Wiederherstellung des ursprünglichen Zustands ist insbesondere im Fall von Grundwasserressourcen – wenn überhaupt – nur zu extrem hohen Kosten möglich.
Umweltinvestitionen rechnen sich
Deutschland stellt finanzielle Mittel für Umweltfonds bereit, um Unternehmen in seinen Kooperationsländern bei der Finanzierung von Abwasserbehandlungsanlagen und bei der Einführung von wassersparenden Produktionsverfahren zu unterstützen.
Weil Wasserkraft eine kostengünstige und erneuerbare Energieressource ist, die die Umwelt häufig weniger belastet als herkömmliche Energiegewinnung, wird ihre Bedeutung auch zur Reduzierung von klimaschädlichen Gasen weiter zunehmen. Allerdings sind auch Staudämme besonders anfällig für klimawandelbedingte Veränderungen des Wasserkreislaufs.
Die Bundesrepublik fördert eine nachhaltige Nutzung der Wasserkraft. Mehrzweck-Speicherkraftwerke mit einem höheren energetischen Effizienzgrad können Lösungen für Energiegewinnung, Bewässerung, Trinkwasserversorgung und Hochwasserschutz bieten. Entsprechende Projekte müssen aber einer umfassenden Alternativenprüfung unterzogen werden und angemessenen Nachhaltigkeitskriterien genügen. Große Staudammprojekte müssen bei Planung, Bauphase und Betrieb stets die Vorgaben der Weltstaudammkommission von 2000 erfüllen. Bei kleineren Dämmen sollten die Kriterien sinngemäß Anwendung finden.
Informationen







