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Der deutsche Beitrag

Wasser für Ökosysteme
Vor allem zugunsten der Landwirtschaft werden weltweit große Teile der Wasservorräte teilweise zu stark beansprucht – manchmal stärker, als sie sich durch Niederschläge erneuern können. Damit wird auch der Schutz von Naturräumen vernachlässigt. Die Konsequenz: Feuchtgebiete und Tropenwälder schrumpfen, der Grundwasserspiegel sinkt. Zudem fließt noch immer ein sehr großer Teil der Abwässer aus Industrie und Haushalten ungeklärt in Gewässer oder ins Grundwasser. Sie belasten die natürlichen Reinigungsmöglichkeiten und können dabei ganze Ökosysteme zerstören. In vielen Ländern fehlt aber noch ein ausreichendes Bewusstsein für die zentrale Bedeutung eines guten Abwassermanagements.
Folge ist, dass viele Süßwasserressourcen durch Übernutzung zurückgehen oder wegen ihrer Verschmutzung nicht mehr als Trinkwasser zur Verfügung stehen. Der Rückgang verfügbarer sauberer Trinkwasserquellen wird sich voraussichtlich durch die Folgen des fortschreitenden Klimawandels noch verstärken.
Schutz der Lebensgrundlagen
Ökosysteme sind die Lebensgrundlage für die Menschen. Um sie auch für künftige Generationen zu erhalten, unterstützt die Bundesrepublik ihre Kooperationsländer dabei, ihre verfügbaren Wasservorräte nachhaltig zu nutzen. Deutschland fördert zum Beispiel die Ausweisung und Einrichtung von Schutzgebieten, Maßnahmen zur Erosionsbekämpfung sowie Aufforstungsvorhaben. Beim Management von Einzugsgebieten werden die zuständigen Partnerinstitutionen beraten. Kompensationsmaßnahmen und Anreize zum Erhalt von Ökosystemen werden finanziell gefördert.







