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Der deutsche Beitrag

Die Sipi-Wasserfälle am Mount Elgon in Uganda drohen auszutrocknen. Urheberrecht: Charles Akena/IRIN

Wasser für Ökosysteme

Vor allem zugunsten der Landwirtschaft werden weltweit große Teile der Wasser­vorräte teilweise zu stark beansprucht – manch­mal stärker, als sie sich durch Nieder­schläge erneuern können. Damit wird auch der Schutz von Natur­räumen ver­nach­lässigt. Die Konsequenz: Feucht­gebiete und Tropen­wälder schrumpfen, der Grund­wasser­spiegel sinkt. Zudem fließt noch immer ein sehr großer Teil der Abwässer aus Industrie und Haus­halten ungeklärt in Gewässer oder ins Grund­wasser. Sie belasten die natürlichen Reinigungs­möglichkeiten und können dabei ganze Öko­systeme zerstören. In vielen Ländern fehlt aber noch ein aus­reichendes Bewusst­sein für die zentrale Bedeutung eines guten Abwasser­managements.

Folge ist, dass viele Süßwasser­ressourcen durch Über­nutzung zurückgehen oder wegen ihrer Verschmutzung nicht mehr als Trink­wasser zur Verfügung stehen. Der Rück­gang verfügbarer sauberer Trink­wasser­quellen wird sich voraus­sichtlich durch die Folgen des fort­schreitenden Klima­wandels noch verstärken.

Schutz der Lebensgrundlagen

Ökosysteme sind die Lebens­grundlage für die Menschen. Um sie auch für künftige Generationen zu erhalten, unter­stützt die Bundes­republik ihre Kooperations­länder dabei, ihre verfügbaren Wasser­vorräte nachhaltig zu nutzen. Deutschland fördert zum Beispiel die Ausweisung und Einrichtung von Schutz­gebieten, Maß­nahmen zur Erosions­bekämpfung sowie Auf­forstungs­vor­haben. Beim Management von Einzugs­gebieten werden die zuständigen Partner­institutionen beraten. Kompensations­maß­nahmen und Anreize zum Erhalt von Öko­systemen werden finanziell gefördert.

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