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Wasser

Deutsche Entwicklungszusammenarbeit im Wassersektor
Deutschland ist einer der größten bilateralen Geber im Wassersektor weltweit und der größte bilaterale Geber in Afrika. Die Bundesrepublik unterstützt mit durchschnittlich etwa 400 Millionen Euro im Jahr Programme und Projekte in diesem Bereich. Wasser ist in 27 Ländern Schwerpunkt der deutschen Entwicklungszusammenarbeit. Durch die Verbesserung ihrer Wasser- und Sanitärversorgung profitieren etwa 80 Millionen Menschen weltweit von den laufenden Vorhaben der deutschen Entwicklungszusammenarbeit. Etwa 40 Prozent der Mittel werden für den Bereich Abwasserentsorgung und Basissanitärversorgung eingesetzt.
Regionaler Schwerpunkt des deutschen Engagements ist Afrika und der Nahe Osten. Ziel des Bundesentwicklungsministeriums ist es, bis zum Jahr 2015 30 Millionen Menschen in Subsahara-Afrika Zugang zu einer verbesserten Trinkwasserversorgung sowie 5 Millionen Menschen Zugang zu einer verbesserten Sanitärversorgung zu ermöglichen.
Bonn2011 Conference
Im November 2011 hat die Bundesregierung eine internationale Konferenz in Bonn veranstaltet, die sich mit der Verknüpfung der Themen Wasser, Energie und Ernährungssicherung beschäftigte. Die Konferenz wurde unter der Federführung des BMZ und des Bundesumweltministeriums (BMU) organisiert. Sie stand im Kontext der UN-Konferenz für nachhaltige Entwicklung ("Rio plus 20"), die 2012 stattfinden wird.
Die Bonner Konferenz verfolgte zwei Hauptziele: Zum einen wurden sektorübergreifende Lösungsansätze für die Erreichung von Wasser-, Ernährungs- und Energiesicherheit entwickelt. Zum anderen wurde die inhaltliche Verknüpfung dieser drei Themen im "Rio plus 20"-Prozess und in Konzepten zur Entwicklung einer ökologischen Wirtschaft (Green Economy) verankert.
An der zweitägigen Konferenz nahmen mehr als 600 hochrangige Vertreter aus Politik, Wissenschaft, Vereinten Nationen, Zivilgesellschaft und Privatsektor aus 89 Ländern teil.
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