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Der deutsche Beitrag

Rahmenbedingungen verbessern

Im Wald gelagerte Holzstapel, Urheberrecht: BMU, Brigitte HissVoraussetzung für eine nachhaltige Waldwirtschaft ist ein klarer politi­scher und recht­licher Rahmen. Im Zentrum der deutschen Ent­wick­lungs­zu­sam­men­arbeit im Waldsektor steht daher die Förderung nationaler Waldprogramme, die einen übergreifenden politischen Rahmen für länder­spezifische Ansätze zu nachhaltiger Waldwirtschaft vorgeben.

Diese Programme sollen Transparenz schaffen, die Konsens­bildung der Akteure untereinander fördern und deren Mandate, Aufgaben, Rechte und Pflichten klären. Sie führen zu abgestimmten Zielen, politischen Handlungsleitlinien sowie Strategien einer nachhaltigen Waldbewirtschaftung und zu konkreten Umsetzungsmaßnahmen.

Dezentrale Beratung und Entscheidungsfindung sind integrale Bestandteile der nationalen Waldprogramme. Ein wichtiger Erfolgsfaktor ist gute Regierungsführung (Good Governance). Um sie zu erreichen, werden die Regierungen der Partnerländer zum Beispiel bei der Formulierung moderner Forstgesetze und der entsprechenden Durchführungsbestimmungen beraten. So ist zum Beispiel das Naturwaldgesetz in Chile nach intensiver deutscher Beratung verabschiedet worden.

Im Zentrum der Beratung für gute Regierungsführung stehen die Förderung von Partizipation unter besonderer Berücksichtigung von Frauen und indigener Bevölkerung sowie die Unterstützung des Dialogs zwischen wichtigen Interessengruppen aus Staat, Industrie und Zivilgesellschaft.

Die Bundesrepublik Deutschland fördert außerdem Begleit­maßnahmen zur Bekämpfung des illegalen Holzeinschlags und zur Schaffung transparenter Verfahren bei der Vergabe von Holzkonzessionen.

Auch Finanzierungsstrategien werden gemeinsam mit den Partnern vor Ort entwickelt, zum Beispiel Anreizsysteme, die nachhaltiges Wirtschaften honorieren, sowie effiziente Investitionsmöglichkeiten.

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