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Der deutsche Beitrag

Durch Nutzung schützen

Imker im Wald, Urheberrecht: TransFairDie Auffassungen darüber, wie Wäl­der bewirtschaftet und wie Wald­flächen entwickelt werden sollen, sind oft sehr unterschiedlich. Nicht nur inner­halb von Ländern, sondern auch zwischen der nationalen und internationalen Ebene. Viele Regierungen von Partnerländern der Entwicklungszusammen­arbeit erkennen das globale Interesse am Schutz ihrer Wälder zwar an, Forderungen zu deren Erhaltung werden aber oft als Einmischung in ihre inneren Angelegenheiten verstanden.

In einem integrierten Schutz- und Nutzungskonzept wird neben dem strengen Schutz bestimmter besonders wertvoller Wald­flächen eine schonende Waldnutzung unter Berück­sichti­gung aller anderen Waldfunktionen zugelassen. "Schutz durch Nutzung" lautet daher eine wichtige Strategie der Entwicklungs­zusammen­arbeit.

Wenn sie nachhaltig ist, nützt Waldwirtschaft allen: den Wäldern, dem Klima, den genetischen Ressourcen und den Menschen, die dadurch vom Reichtum der Natur profitieren können, ohne sie zu zerstören.

In vielen Partnerländern der deutschen Entwicklungszusammen­arbeit ist jedoch das Management der Waldressourcen noch nicht gut genug. Oft fehlt die nötige moderne Technik, und oft sind auch die rechtlichen, organisatorischen und sozialen Rahmen­bedingungen reformbedürftig.

Ziel der deutschen Entwicklungszusammenarbeit ist es, die Waldwirtschaft in den Partnerländern dabei zu fördern, alle wichtigen Aspekte gleichermaßen zu berücksichtigen: Rentabilität, Naturschutz, Erhalt des kulturellen Erbes und sozialer Ausgleich.

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