Die großen Dürrekatastrophen der 1970er Jahre haben der Welt vor Augen geführt, dass nicht nur Klimaextreme, sondern auch die Menschen für die Zerstörung der Böden verantwortlich sind, indem sie die Natur zu stark ausbeuten. 1977 beriefen die Vereinten Nationen daher eine Konferenz über Desertifikation ein, die einen Aktionsplan zur Bekämpfung der Desertifikation verabschiedete. Anfang der 1990er Jahre wurde jedoch klar, dass sich die Problematik trotz lokaler Erfolge weiter verschärft hatte. Beim Umweltgipfel in Rio de Janeiro wurde das Thema darum 1992 erneut diskutiert. Im Anschluss daran wurde die Internationale Konvention zur Bekämpfung der Desertifikation (United Nations Convention to Combat Desertification, UNCCD) erarbeitet und verabschiedet.