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Der Beitrag Deutschlands
Unterstützung der Kleinbauern vor Ort
Die Auswirkungen von Landdegradierung beeinträchtigen vor allem Kleinbauern und nomadisch lebende Viehzüchter. Diese Entwicklungen lassen sich nur dann erfolgreich bekämpfen, wenn die betroffenen Menschen vor Ort in die Lage versetzt werden, ihre Probleme selbst zu analysieren und an ihrer Lösung mitzuwirken. Die deutsche Entwicklungszusammenarbeit ist seit den 1980er Jahren in diesem Bereich aktiv.
Gemeinsam mit den Bauern werden Landnutzungspläne und schonende Verfahren der Bewirtschaftung entwickelt. Steinwälle und Anpflanzungen verhindern, dass die fruchtbare Bodenschicht durch Wind und Regen abgetragen wird. Verbesserte Bewässerungsmethoden helfen dabei, Wasser zu sparen und schützen den Boden vor Versalzung. Um Überweidung zu verhindern, wird in Zusammenarbeit mit den Viehzüchtern ein angepasstes Weidemanagement entwickelt.
Zu den Einsatzgebieten der deutschen Entwicklungszusammenarbeit gehören außerdem Wiederaufforstungsprojekte und Programme für eine nachhaltige Waldbewirtschaftung. Alle Maßnahmen werden begleitet durch Fortbildungs- und Beratungsangebote für die Betroffenen, die Zivilgesellschaft und staatliche Stellen, um die Handlungskapazitäten vor Ort dauerhaft zu stärken.
Die lokalen Maßnahmen im Bereich angepasstes Weidemanagement und Wiederaufforstung leisten einen positiven Beitrag zur Minderung des Klimawandels und zur Anpassung an die Folgen der globalen Erwärmung.







