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Der Beitrag Deutschlands

Förderung über internationale Organisationen

Mähdrescher bei der Roggenernte, Urheberrecht: bpa, SchambeckRund ein Drit­tel der deutschen Mit­tel für Ent­wick­lungs­zu­sam­men­arbeit werden für multi­la­terale Pro­gram­me inter­natio­naler Orga­ni­sa­tionen bereit­ge­stellt. Dazu zäh­len die Ver­einten Na­tionen und ihre Unter­orga­ni­sa­tionen, die Weltbank und die Euro­päische Union. Auch auf diesem Weg för­dert die Bun­des­re­pub­lik wirk­same Pro­gramme zur Be­kämp­fung der Desertifikation.

Die Globale Umwelt­fazilität (GEF), die von Welt­bank und Vereinten Nationen ver­wal­tet wird, ist ein Finan­zie­rungs­instru­ment der Inter­natio­nalen Kon­ven­tion zur Be­kämp­fung der De­ser­ti­fi­ka­tion (UNCCD). Die GEF unter­stützt in Afrika, Asien und La­tein­amerika Pro­jekte zur Be­kämp­fung der Landdegradierung.

Auf der achten Vertrags­staaten­konferenz im September 2007 in Madrid wurde die Zehn­jahres­stra­tegie zur effek­tiveren Um­set­zung der UNCCD ver­ab­schie­det. Auf dieser Grund­lage wur­den auf der neunten Ver­trags­staaten­kon­ferenz im Sep­tember 2009 in Buenos Aires insti­tu­tio­nelle Re­formen be­schlos­sen, um die Effi­zienz und Reich­weite der inter­natio­nalen Zu­sam­men­arbeit beim Kampf gegen Deser­ti­fi­kation zu verbessern.

Die Generalversammlung der Vereinten Nationen hat für den Zei­traum Januar 2010 bis Dezember 2020 eine UN-Dekade für Wüsten und den Kampf gegen Deser­ti­fi­ka­tion (UN Decade for Deserts and the Fight against Deser­ti­fi­cation, UNDDD) ausgerufen, um den Schutz von Wüsten und Trocken­ge­bieten als glo­bale Auf­gabe zu verankern.

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