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Grundlage für Entwicklung

Vorbereitungen auf die Entwicklungskonferenz 2012 in Rio
Der Grundstein für die heute wichtigsten multilateralen Umweltabkommen zu Biodiversität, Klimaschutz und zur Bekämpfung der Wüstenbildung wurde 1992 in Rio de Janeiro auf der Konferenz der Vereinten Nationen für Umwelt und Entwicklung – besser bekannt als Erdgipfel oder Rio-Konferenz – gelegt. Nachfolgekonferenzen fanden 1997 in New York ("Rio+5") und 2002 in Johannesburg ("Rio+10") statt.
Schwerpunkte der "Rio+10"-Konferenz waren Ressourcenschutz und -effizienz, Armutsbekämpfung und Umweltschutz, Globalisierung und nachhaltige Entwicklung sowie die Finanzierung der nötigen Maßnahmen. Bei der Konferenz wurde unter anderem der Aktionsplan von Johannesburg verabschiedet, der nochmals ausdrücklich den Zusammenhang zwischen Umwelt und Entwicklung und der Erreichung der Millenniumsentwicklungsziele (MDG) unterstrich. Außerdem verpflichten sich die Industrieländer darin, die Entwicklungsländer beim Erreichen der Ziele der Rio-Konventionen zu unterstützen und dafür zusätzliche finanzielle und technische Mittel zur Verfügung zu stellen.
Die dritte Nachfolgekonferenz ("Rio+20") wird 2012 als Konferenz der Vereinten Nationen für nachhaltige Entwicklung erneut in Rio de Janeiro stattfinden. Themenschwerpunkte sind einerseits die Förderung einer ökologischen Wirtschaftsweise ("Green Economy") als Grundlage für nachhaltige Entwicklung und Armutsbekämpfung und andererseits die Schaffung der dafür notwendigen institutionellen Rahmenbedingungen. Das BMZ engagiert sich aktiv bei der politischen und inhaltlichen Vorbereitung dieser wichtigen Konferenz.
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