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Rohstoffe

Bundesentwicklungsminister Dirk Niebel (rechts) in der Boroo-Goldmine in der Mongolei. Urheberrecht: photothek.net

Entwicklungszusammenarbeit im Rohstoffsektor

Auf dem G8-Gipfel 2007 in Heiligendamm hat Deutschland ein klares Signal für eine neue internationale Entwick­lungs­zu­sam­men­arbeit im Rohstoffbereich gesetzt: Es gilt, den rohstoffreichen Ländern die erfolgreiche Nutzung ihres Ressourcenreichtums für eine soziale, ökonomische und umweltverträgliche Entwicklung zu ermöglichen.

Der Rohstoffsektor kann einen großen Beitrag zur Armuts­min­de­rung und zur nachhaltigen Entwicklung leisten. Dafür müssen jedoch die notwendigen politischen, wirtschaftlichen und sozialen Rahmenbedingungen in den Partnerländern gefördert und stabilisiert werden. Gute Regierungsführung, ein angemessener Rechtsrahmen sowie eine transparente und kompetente Verwaltung sind Schlüsselelemente, auf die sich die deutsche Entwicklungszusammenarbeit konzentriert.

Deutschland verfolgt in Kooperation mit seinen Partnerländern einen breiten und integrativen Ansatz. Angestrebt werden Verbesserungen in der gesamten Rohstoffwertschöpfungskette: Die entwicklungspolitischen Maßnahmen sollen in sämtlichen Phasen greifen – von der Erkundung und Rohstoffgewinnung über den Handel bis zur Weiterverarbeitung.

Zu den Ländern, die vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung dabei unterstützt werden oder wurden, einen Rohstoffsektor aufzubauen und diesen nachhaltig zu gestalten, gehören Chile, Peru, Vietnam, Namibia, Liberia, Sierra Leone und die Mongolei.

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