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Arbeitsfelder

Umwelt und natürliche Ressourcen

"Im Einklang mit der von ihnen verfolgten Politik sollten die Regierungen der einzelnen Länder Maßnahmen ergreifen, um sicherzustellen, dass die Interessen der Kinder im Rahmen des partizipativen Prozesses zu Gunsten der nachhaltigen Entwicklung und der Umweltverbesserung voll und ganz berücksichtigt werden."
Agenda 21, Kapitel 25.13

Blick auf ein üppiges Sonnenblumenfeld. Urheberrecht: bpa, SchambeckJedes Jahr ster­ben mindestens drei Millionen Kinder unter fünf Jahren aufgrund umwelt­bezogener Krankheiten. Auch wenn die Umwelt­risiken regional sehr unterschied­lich sind, ist weit­hin anerkannt, dass sich Umwelt­risiken und die Auswirkun­gen von Umweltschäden unter prekären sozialen und wirt­schaftlichen Bedingungen wie Armut, Unterernährung und kriegerischen Konflikten verschlimmern.

Kinder und Jugendliche in Entwicklungsländern sind von durch Industrialisierung, Ressourcenzerstörung und Klimawandel verursachten Umweltschäden besonders betroffen. Dabei sind sie einerseits traditionellen Gefahren ausgesetzt, etwa ungenü­gen­dem Zugang zu Trinkwasser, Nahrungsmitteln und Sanitär­anlagen, Innenraumrauchbelastung und Infektionskrankheiten. Andererseits sind sie durch moderne Risiken bedroht. Dazu zählen zum Beispiel Unfälle im Umgang mit Chemikalien sowie Verschmutzung und Vernichtung der natürlichen Lebensgrund­lagen durch industrielle Abwässer und Agrarchemikalien.

Die deutsche Entwicklungszusammenarbeit leistet sektor­übergreifend Beiträge, um den Zugang zu lebensnotwendigen Ressourcen unter Berücksichtigung von Kinderinteressen zu fördern. Wesentliche Grundlagen sind das Übereinkommen über die Rechte des Kindes sowie Internationale Abkommen wie das Kyoto-Protokoll, die Konvention zum Schutz der biologischen Vielfalt und die Millenniumserklärung.

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