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Umwelt und natürliche Ressourcen
"Im Einklang mit der von ihnen verfolgten Politik sollten die Regierungen der einzelnen Länder Maßnahmen ergreifen, um sicherzustellen, dass die Interessen der Kinder im Rahmen des partizipativen Prozesses zu Gunsten der nachhaltigen Entwicklung und der Umweltverbesserung voll und ganz berücksichtigt werden."
Jedes Jahr sterben mindestens drei Millionen Kinder unter fünf Jahren aufgrund umweltbezogener Krankheiten. Auch wenn die Umweltrisiken regional sehr unterschiedlich sind, ist weithin anerkannt, dass sich Umweltrisiken und die Auswirkungen von Umweltschäden unter prekären sozialen und wirtschaftlichen Bedingungen wie Armut, Unterernährung und kriegerischen Konflikten verschlimmern.
Kinder und Jugendliche in Entwicklungsländern sind von durch Industrialisierung, Ressourcenzerstörung und Klimawandel verursachten Umweltschäden besonders betroffen. Dabei sind sie einerseits traditionellen Gefahren ausgesetzt, etwa ungenügendem Zugang zu Trinkwasser, Nahrungsmitteln und Sanitäranlagen, Innenraumrauchbelastung und Infektionskrankheiten. Andererseits sind sie durch moderne Risiken bedroht. Dazu zählen zum Beispiel Unfälle im Umgang mit Chemikalien sowie Verschmutzung und Vernichtung der natürlichen Lebensgrundlagen durch industrielle Abwässer und Agrarchemikalien.
Die deutsche Entwicklungszusammenarbeit leistet sektorübergreifend Beiträge, um den Zugang zu lebensnotwendigen Ressourcen unter Berücksichtigung von Kinderinteressen zu fördern. Wesentliche Grundlagen sind das Übereinkommen über die Rechte des Kindes sowie Internationale Abkommen wie das Kyoto-Protokoll, die Konvention zum Schutz der biologischen Vielfalt und die Millenniumserklärung.
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