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Arbeitsfelder
Förderung der politischen Teilhabe von Kindern und Jugendlichen
"Jedes Land soll in Absprache mit seiner Jugend und deren Organisationen einen Prozess in Gang bringen, der den Dialog zwischen der Jugend und der Regierung auf allen Ebenen fördert, und Mechanismen einsetzen, die der Jugend den Zugriff auf Informationen ermöglichen und ihr Gelegenheit geben, ihre Ansichten zu Regierungsentscheidungen – einschließlich der Umsetzung der Agenda 21 – darzulegen."
Gesellschaftliche Teilhabe von Jugendlichen ist nicht nur ein Menschenrecht, sondern auch ein Gewinn für die Gesellschaft. Wenn es gelingt, junge Menschen als Partner und als Bevölkerungsmehrheit in den Partnerländern ernst zu nehmen, können sie entscheidend zum Gelingen gesellschaftlicher Veränderungsprozesse beitragen.
Voraussetzung dafür ist die Stärkung demokratischer und verfassungsrechtlicher Rahmenbedingungen. Hierzu gehört besonders die Unterstützung der sogenannten Pflichtenträger, also jenen, die junge Menschen bei der Umsetzung ihrer Rechte unterstützen. Fördermaßnahmen müssen sich aber auch auf die Vermittlung demokratischer Werte konzentrieren. Nur wenn schon junge Menschen diese Werte verinnerlichen, wird es langfristig möglich sein, lebendige Demokratien zu verwirklichen.
Die Bundesrepublik Deutschland hat sich unter anderem im Aktionsplan "Für ein kindergerechtes Deutschland 2005–2010" und im entwicklungspolitischen Menschenrechtsaktionsplan verpflichtet, die gesellschaftliche Teilhabe von Kindern und Jugendlichen zu fördern. Damit knüpft sie an internationale Beschlüsse wie die Agenda 21 der Vereinten Nationen von 1992 an.
Um junge Menschen in die Lage zu versetzen, informiert Entscheidungen über das eigene Leben zu treffen und um sie dazu zu ermutigen, eine aktive Rolle innerhalb der Gesellschaft zu übernehmen, fördert Deutschland:
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den Zugang von Jugendlichen zu Bildung und Information
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die Erweiterung ihrer persönlichen und sozialen Kompetenzen
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den Aufbau von selbstbestimmten Organisationen
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Mitwirkungsrechte von Jugendlichen in Entscheidungsgremien (zum Beispiel in Gemeinderäten)
In den vergangenen Jahren haben sich zahlreiche von jungen Menschen getragene internationale Institutionen etabliert, zum Beispiel der G8-Jugendgipfel, der Youth-Employment-Summit (YES) oder das African Youth Parliament.
Informationen

Publikationen

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Förderung von Good Governance in der deutschen Entwicklungspolitik
BMZ Konzepte 172
(PDF 336 KB, barrierefrei) -
Kinder- und Jugendrechte konkret
(PDF 1,8 MB, barrierefrei) -
Menschenrechte in der Entwicklungspolitik:
Kinder- und Jugendrechte
(PDF 448 KB, barrierefrei) -
Junge Menschen in der deutschen Entwicklungspolitik – Beitrag zur Umsetzung der Rechte von Kindern und Jugendlichen
BMZ-Strategiepapier
(PDF 448 KB, barrierefrei)





