Die meisten Menschen, die in Entwicklungsländern auf dem Land leben, haben kein Einkommen oder verdienen so wenig, dass sie ihre Familien nicht ausreichend versorgen können. In vielen Regionen wird die Lage zusätzlich durch starkes Bevölkerungswachstum, mangelnde Bildung, fehlende soziale Sicherung und die Auswirkungen des beginnenden Klimawandels erschwert. Von gesellschaftlichen und politischen Entscheidungsprozessen ist die Landbevölkerung weitgehend ausgeschlossen. Kaum einer der Betroffenen hat die Chance, seine unverschuldete Situation aus eigener Kraft zu verbessern. Folge: In jedem Jahr sterben Millionen Menschen an Hunger und Mangelernährung.