Die meisten Menschen, die weltweit unter Armut und Hunger leiden, leben auf dem Land. Sie sind nicht in der Lage, sich und ihre Familien ausreichend zu versorgen. Ein hohes Bevölkerungswachstum, mangelnde Bildungsmöglichkeiten, fehlende soziale Absicherung und die Auswirkungen des Klimawandels erschweren ihre Lage. Von gesellschaftlichen und politischen Entscheidungsprozessen sind sie häufig ausgeschlossen. Landflucht, Abholzung der Wälder, Desertifikation und gewaltsame Konflikte um Wasser, Acker- und Weideflächen haben in vielen Entwicklungsländern besorgniserregende Ausmaße angenommen.