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Rauchender Schornstein vor blauem Himmel. Urheberrecht: willi/Fotolia.com

Klima schützen

Hintergrund: Klimawandel und Entwicklung

Der Klimawandel mit seinen weitreichenden Folgen ist zu einer der größten Herausforderungen der Menschheit geworden. Häufigere Naturkatastrophen, zunehmende Wetterextreme, steigende Wasserknappheit, überflutete Küstengebiete und ein beschleunigtes Artensterben sind seine unmittelbaren Folgen in fast allen Ländern, aber vor allem in den Entwicklungs- und Schwellenländern. Inzwischen ist klar: Der Verzicht auf Klimaschutz wird uns viel mehr kosten als der Klimaschutz selbst.


Internationale Klimapolitik

Der Klimawandel ist ein Phänomen, das die ganze Welt betrifft. Um eine globale und nachhaltige Lösung zu finden, ist daher internationale Zusammenarbeit nötig. Alle Staaten müssen aktiv werden, um den globalen Kohlendioxid-Ausstoß zu senken und der weiteren Erderwärmung Einhalt zu gebieten. Den Industrieländern kommt dabei eine besondere Verantwortung zu, da sie bislang den Großteil der klimaschädlichen Gase ausgestoßen haben. Doch ohne die Mithilfe der Entwicklungs- und Schwellenländer werden ihre Anstrengungen nicht den nötigen Erfolg haben.


Anpassung an den Klimawandel – auf die Folgen reagieren

Der Klimawandel verändert unsere Welt. Unter den Auswirkungen wie Stürmen, Dürren oder Überschwemmungen leiden besonders die Menschen in Entwicklungs- und Schwellenländern. Wissen, Finanzmittel und konkrete Maßnahmen der Bundesregierung unterstützen die Partnerländer der deutschen Entwicklungszusammenarbeit dabei, die neuen Herausforderungen zu bewältigen.


Emissionsminderung – nachhaltig wirtschaften und Klimawandel begrenzen

Bisher ging wirtschaftliches Wachstum zwangsläufig mit dem klimaverändernden Treibhausgasausstoß einher. Diese fatale Entwicklung muss abgebremst werden. Deshalb setzt sich Deutschland dafür ein, dass seine Partnerländer wirtschaftlich wachsen können, zugleich aber den Ausstoß von Treibhaus­gasen verringern. Der Ausbau der erneuerbaren Energien und die Steigerung der Energieeffizienz bilden zusammen den größten Schwerpunkt der bilateralen Entwicklungszusammenarbeit.


Entwicklungspartnerschaften mit der Wirtschaft – gemeinsam schneller zum Ziel

Entwicklung und Wirtschaft sind untrennbar miteinander verbunden. Unternehmerisches Engagement ist daher auch im Kampf gegen den Klimawandel entscheidend. Auch wenn Deutschland der größte Geber für den Klimaschutz ist, reichen öffentliche Mittel allein nicht aus, um die Millenniums­entwicklungs­ziele bis zum Jahr 2015 zu verwirklichen. Ob Windparks in Ägypten, Wetter­versiche­rungen für ghanaische Kleinbauern oder fair gehandelter Kaffee aus Mexiko – die Mitgestaltung von klimabezogenen Projekten in Entwicklungs- und Schwellenländern bietet auch für die Privatwirtschaft viele Vorteile: Unternehmen erschließen sich für ihre Technologien neue Märkte und gewinnen neue Partner.


Klimafinanzierung – Deutschland als verantwortungsvoller Partner

Damit Entwicklungsländer ihre Treibhausgasemissionen verringern und sich an den Klimawandel anpassen können, benötigen sie finanzielle Unterstützung. Die Industrienationen sind sich dabei ihrer Verantwortung bewusst und haben diese mit der Zusage weiterer Geldmittel im Bali-Aktionsplan 2007 und in der Kopenhagen-Vereinbarung 2009 bekräftigt. Deutschland beteiligt sich an dieser Unterstützung mit einem beträchtlichen Anteil: Allein im Jahr 2009 hat die Bundesregierung rund eine Milliarde Euro in den Klimaschutz investiert.


Weiterführende Informationen zum Thema Klimaschutz

Hier finden Sie eine Auswahl von Links auf Dokumente und Internetseiten mit weiterführenden Informationen zum Thema Klimaschutz in der Entwicklungszusammenarbeit.



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