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Finanzierung

Bilaterale Zusammenarbeit

Im Rahmen der bilateralen Zusammenarbeit unterstützt Deutschland seine Partnerländer auf vielerlei Arten dabei, den Ausstoß von Treibhausgasen zu verringern und sich auf die Folgen der Erderwärmung einzustellen. Zu den Ansätzen der deutschen Entwicklungszusammenarbeit gehören unter anderem:

  • die Finanzierung von Investitionen, beispielsweise zum Bau von Anlagen und Maschinen, die der Minderung von Treibhausgasen oder der Anpassung an den Klimawandel dienen,

  • der Aufbau von institutionellen und personellen Kapazitäten (Capacity Building),

  • die Förderung von Pilotprojekten, mit denen neue Techniken eingeführt werden,

  • der Transfer von Know-how.

Darüber hinaus unterstützt die Bundesregierung die inter­nationale Klimaschutzpolitik mit zahlreichen sektorübergreifenden Initiativen, wie folgende ausgewählte Beispiele zeigen:

  • Die Initiative für Klima- und Umweltschutz (IKLU) wird zwischen 2008 und 2011 mindestens 2,4 Milliarden Euro als zinsgünstige Darlehen und Zuschüsse für klima- und umweltrelevante Investitionen in Entwicklungsländern bereitstellen.

  • Die Internationale Klimaschutzinitiative (IKI) finanziert auf Initiative und mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) seit 2008 Klimaschutzprojekte in Entwicklungs- und Schwellenländern sowie in den Transformationsstaaten Mittel- und Osteuropas.

  • Das Klimaschutzprogramm für Entwicklungsländer, das von der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) im Auftrag des BMZ durchgeführt wird, unterstützt Entwick­lungs­länder dabei, ihre Verpflichtungen aus dem UN-Rahmenübereinkommen über Klimaänderungen zu erfüllen und die sich daraus ergebenden Entwicklungs­chancen zu nutzen. Außerdem unterstützt dieses Programm Entwicklungsländer beim Aufbau der Strukturen für den Mechanismus für umweltverträgliche Entwicklung (Clean Development Mechanism, CDM).

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Lexikon der Entwicklungspolitik
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